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Glosse zu Pfister und AeschiZwei wie Pech und Schwefel

Der CVP-Präsident und der SVP-Fraktionschef pflegen ein etwas kompliziertes Verhältnis. Das zeigt ihr fortwährender Schlagabtausch auf Twitter.

Gerhard Pfister (links) und Thomas Aeschi im Nationalratssaal des Bundeshauses.
Gerhard Pfister (links) und Thomas Aeschi im Nationalratssaal des Bundeshauses.
Foto: Peter Klaunzer (Keystone)

Es verbindet sie viel, die beiden. Sie vertreten gemeinsam den kleinen Kanton Zug im Nationalrat, sie sind konservativ und wirtschaftsfreundlich, und mit Reisen und Sport haben sie, wie ihren Onlinebiografien zu entnehmen ist, zwei Hobbys gemeinsam. CVP-Präsident Gerhard Pfister und SVP-Fraktionschef Thomas Aeschi müssten, so würde man annehmen, eigentlich Freunde sein.

Sind sie es? Aktuelle Konversationen auf dem Kurznachrichtendienst Twitter implizieren ein etwas komplizierteres Verhältnis:

Es geht um die Begrenzungsinitiative der SVP («Kündigungsinitiative»), wo die beiden nicht auf derselben Seite stehen. Wie man etwa dem folgenden Tweet Pfisters an Aeschi entnehmen kann:

Oder auch diesem Tweet hier:

Aeschi, der «Ventilator in Tiefstform», ist seinerseits natürlich nicht auf den Mund respektive die Twitter-Taste gefallen:

Und so geht es dann weiter, selbst die unglückliche BDP wird in den Streit hineingezogen:

Wer im Übrigen glaubt, dass die hier spürbaren Schwingungen einzig auf die Kündigungsinitiative zurückgehen, sei auf den folgenden Tweet Pfisters von Anfang Jahr verwiesen:

Nein, «Freundschaft» umschreibt das Verhältnis von Pfister und Aeschi wohl definitiv nicht ganz treffend. Wir ersparen Ihnen an dieser Stelle darum die übliche Floskel über den Zusammenhang von Zuneigung und Neckereien. Wir schliessen stattdessen mit einem Kommentar von Thomas Aeschi, der den Sachverhalt adäquater beschreiben dürfte: