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Air-Glaciers und Air ZermattZusammenschluss am Luftrettungshimmel

Die Air-Glaciers und die Air Zermatt wollen Seite an Seite in die Zukunft fliegen.

Die Basis der Air-Glaciers in Lauterbrunnen.
Die Basis der Air-Glaciers in Lauterbrunnen.
Foto: Bruno Petroni

Mit dem Gründer der Air-Glaciers, dem 85-jährigen Bruno Bagnoud, und dem Firmengründer der Air Zermatt, Beat Perren, haben zwei Pioniere des Rettungswesens zusammengefunden: Wie Philipp Perren, Verwaltungsratspräsident der Air-Glaciers, gestern bekannt gab, wollen die beiden Luftfahrtunternehmen ein Stück gemeinsam in die Zukunft gehen. Die Firmen sollen künftig aber trotzdem unverwechselbar und eigenständig bleiben, mit dem Ziel, noch besser und effizienter zu werden. Die regionale Verankerung der Unternehmen – die Air-Glaciers primär im Unterwallis, die Air Zermatt vorrangig im Oberwallis – wird bestehen bleiben, beide Firmen sollen einen eigenen Verwaltungsrat und eigene Direktoren haben.

Die Air-Glaciers wurde im Jahr 1965 gegründet. Ende 1971 gründete Adolf Litzler die heutige Air-Glaciers-Basis in Lauterbrunnen; später wurde auch in Saanen eine Filiale gegründet. Die Firma hat heute eine Flotte von 15 Helikoptern und 5 Flugzeugen sowie 160 Mitarbeiter (inklusive des Personals in Saanen und Lauterbrunnen). Die Gründung der Air Zermatt war 1965; sie hat 10 Helikopter und 75 Mitarbeiter.

Ein Helikopter der Air Zermatt im Anflug auf die SAC-Konkordiahütte. Im Hintergrund der Aletschgletscher.
Ein Helikopter der Air Zermatt im Anflug auf die SAC-Konkordiahütte. Im Hintergrund der Aletschgletscher.
Foto: Bruno Petroni