Zum Hauptinhalt springen

GC-Hooligans rasten aus und überraschen Polizei in Thun

Steine, Fahrräder und Tische flogen durch die Luft, fünf Polizisten wurden verletzt. In Thun haben GC-Gewalttäter einen Sachschaden von hunderttausend Franken verursacht.

Die GC-Hooligans warfen alles Mögliche gegen Busse und Polizisten.
Die GC-Hooligans warfen alles Mögliche gegen Busse und Polizisten.
Kapo BE

Jüngst war meist von militanten FCZ-Fans die Rede, wenn es zu Randalen kam. Am Samstagabend haben aber GC-Fans massiv in Thun gewütet.

Nachdem die Anreise der mehrere hundert GC-Fans nach Thun ohne grössere Zwischenfälle verlaufen war, rasteten nach dem Spiel einige Dutzend GC-Hooligans aus. Zuerst versuchten sie, den Polizeikordon beim Stadion zu durchbrechen. Dies misslang. Die Polizei konnte die Gewalttäter dann zu den für sie vorgesehen Bussen lenken. Als diese mit den Fans beim Bahnhof Thun eintrafen, suchten vermummte GC-Hooligans die Konfrontation mit Fans des FC Thun.

Die Berner Kantonspolizei griff ein und drängte die Menge in Richtung Perron. Darauf griffen die jungen Männer mit diversen Gegenständen an, darunter Schottersteinen, Fahrräder und Tische. Dabei kam es zu massiven Sachbeschädigungen. Unter anderem wurden zwei Stadtbusse, ein Taxi und das Bahnhofsgebäude beschädigt.

Laut einer Polizeisprecherin beträgt der Schaden gegen hunderttausend Franken. Die Polizei setzte Pfefferspray und Gummigeschosse ein. Zudem wurden diverse Abschnitte rund um den Bahnhof Thun kurzzeitig für Personen und den Verkehr gesperrt.

«Überrascht vom Gewaltpotenzial

Bei den Ausschreitungen wurden fünf Polizisten leicht verletzt. Bei einer Schlägerei am Bahnhof Thun wurde zudem eine Person verletzt und musste ins Spital gebracht werden.

Verhaftungen gab es keine, die Polizei habe sich auf die Trennung der beiden Fangruppierungen konzentrieren müssen. Man habe mit diesem Gewaltpotenzial nicht gerechnet, sagt die Sprecherin. Sie kann sich nicht erinnern, dass in jüngster Vergangenheit so massive Gewalt gegen Polizisten und Sachen ausgeübt wurde. Warum die GC-Fans so wüteten, ist nicht bekannt. Die Zürcher hatten das Spiel mit 0:1 verloren.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch