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Stadt und Kanton streiten erneut über Globus-Provisorium

Weil das Haus ein Stück weit über die Limmat auskragt, ist eine Gebühr fällig. Zuerst verlangte die kantonale Baudirektion 172'000 Franken, jetzt etwas weniger. Für die Stadt ist das immer noch zu viel.

Das Erdgeschoss und das Dach des ehemaligen Globus-Provisoriums an der Bahnhofbrücke ragen ein wenig über die Limmat.
Das Erdgeschoss und das Dach des ehemaligen Globus-Provisoriums an der Bahnhofbrücke ragen ein wenig über die Limmat.
Dominique Meienberg

Luft kann teuer sein. Statt wie bisher 50'421 Franken pro Jahr sollte die Stadt mit einem Mal eine dreifach so hohe Nutzungsgebühr zahlen: 172'368 Franken. Und zwar für ein Stück Raum über der Limmat, das vom Globus-Provisorium überragt wird – die sogenannte Luftsäule. Der Kanton als Herr über die Gewässer und Ufer darf für die Inanspruchnahme einer solchen Luftsäule Geld verlangen. So weit ist alles klar. Klar ist aber auch, dass der Kanton nicht 172'368 Franken in Rechnung stellen darf. Das hat das Bundesgericht im Juni 2012 entschieden, indem es eine Beschwerde der Stadt guthiess und den Kanton anwies, die Gebühr neu zu berechnen. Dies ist mittlerweile erfolgt.

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