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Spatz bricht seine Zelte in Zürich ab

Fast 80 Jahre lang hat Spatz mitten in der Stadt Zelte genäht und verkauft. Nun zieht das Traditionsunternehmen nach Wallisellen.

Bald 80 Jahre im Geschäft: In der Produktion des Zelt- und Outdoorherstellers Spatz werden Schlafsäche befüllt. (Bild 2010)
Bald 80 Jahre im Geschäft: In der Produktion des Zelt- und Outdoorherstellers Spatz werden Schlafsäche befüllt. (Bild 2010)
Sabina Bobst
Alles Handarbeit: Spatz fertigt seit 1935 hochwertige Zelte an. Sie werden nach handgezeichneten Originalplänen des Gründers Hans Behrmann genäht.
Alles Handarbeit: Spatz fertigt seit 1935 hochwertige Zelte an. Sie werden nach handgezeichneten Originalplänen des Gründers Hans Behrmann genäht.
Sabina Bobst
Noch bis vor Kurzem produzierte die Firma in Zürich Hottingen: Marc Jansen übernahm Spatz 2012.
Noch bis vor Kurzem produzierte die Firma in Zürich Hottingen: Marc Jansen übernahm Spatz 2012.
Dominique Meienberg
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Die Attraktion an der Hausmesse von Spatz am kommenden Wochenende ist das neue Zelt, das drei Personen Platz bietet und erstmals in der Geschichte des Unternehmens eine runde Tunnelform hat. Bekannt geworden ist die Firma mit ihren doppelwandigen Gruppenzelten mit Giebelform – alle, die je mit der Pfadi oder Jungwacht in einem Zeltlager waren, kennen diese. Das neue Zelt ist wie die Gruppenzelte aus hellbrauner Baumwolle gefertigt. Es ist 3,5 Kilogramm schwer und wiegt damit fast doppelt so viel wie ein leicht­gewichtiges Zelt. Dafür ist der neue Spatz stabiler als die ultramodernen Produkte. Firmenbesitzer Marc Jansen sagt: «Wenn drei Wanderer das Gewicht auf ihre Rucksäcke verteilen, trägt jeder nur noch etwas mehr als ein Kilo.»

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