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Sorglosigkeit statt Rache

Der Millionenbrand vom September 2012 an der Erlachstrasse in Zürich war kein Racheakt des Mieters. Das Bezirksgericht verurteilte den 40-jährigen Libyer wegen fahrlässiger Verursachung eines Feuers.

Auf den ersten Blick war für die Brandprofis der Fall klar: Sie hatten am 30. September 2012 in der Einzimmer-Dachwohnung im fünften Stock des Hauses Erlachstrasse 25 in Zürich an fünf Stellen Benzinspuren gefunden und festgestellt, dass eine Herdplatte auf Stufe 7 (von zehn) sowie der Dampfabzug eingestellt waren. Das alles konnte kein Zufall sein. Und als sich noch zusätzlich herausstellte, dass dem Mieter auf Ende September gekündigt worden war, weil er seine Miete schleppend bezahlte, schien sich die Anklageschrift wie von selber zu schreiben: Vorsätzliche Brandstiftung.

Auslaufendes Benzin aus Generatoren

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