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Prostituierte verdienen mehr Geld mit Drogenhandel als mit Sex

Im berüchtigten Bermudadreieck im Zürcher Langstrassenquartier dealt laut Szenekennern jede zweite Prostituierte mit Crack.

Fahrt mit der Polizei durch die Langstrasse: Bordellbesuche können mit einem Drogentrip kombiniert werden.
Fahrt mit der Polizei durch die Langstrasse: Bordellbesuche können mit einem Drogentrip kombiniert werden.
Doris Fanconi

Ein paar ältere thailändische Prostituierte stehen an der Hohlstrasse im Kreis 4 und warten auf Kundschaft. Ein vertrautes Bild im sogenannten Bermudadreieck, Hohlstrasse-/Brauerstrasse, das als Zentrum des Sexgewerbes gilt. Doch vermeintliche Prostituierte gehen hier immer häufiger ganz anderen Geschäften nach: Sie verkaufen Drogen, fast ausschliesslich Freebase oder Crack. Der aus Kokainpulver hergestellte Stoff macht extrem schnell süchtig und verspricht grosse Gewinne.

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