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Polizeieinsatz bei Kurden-Demonstration in Zürich

Hunderte Kurden gingen in Zürich aus Solidarität mit Kobane auf die Strasse. Sie wurden von Unbekannten provoziert. Die Polizei musste einschreiten.

Aus Solidarität mit Kobane: Rund 3500 Kurden demonstrierten in Zürich. (1. November 2014)
Aus Solidarität mit Kobane: Rund 3500 Kurden demonstrierten in Zürich. (1. November 2014)
Keystone

An einer von Kurden organisierten Solidaritätskundgebung für die syrische Stadt Kobane ist es am Samstagnachmittag in Zürich zu einem Handgemenge zwischen Demoteilnehmern und Zuschauern gekommen. Die Polizei beendete die Auseinandersetzung mit einem Pfefferspray-Einsatz.

Rund 3500 Personen waren am Samstagnachmittag vom Helvetiaplatz via Stauffacherstrasse zur Bahnhofstrasse marschiert. Auf der Kreuzung Bahnhofstrasse/Sihlstrasse wurden die Demonstrierenden laut Polizeiangaben von einer unbekannten Anzahl Leute verbal provoziert.

30 Personen beteiligt

Die Sache artete in ein Handgemenge aus, an dem rund 30 Personen beteiligt waren. Die Stadtpolizei Zürich konnte die Kontrahenten nur mit Hilfe von Pfefferspray trennen. In einem Fall musste ein Polizeiknüppel eingesetzt werden.

Weil sich einzelne Beteiligte in einem Kaufhaus verschanzen wollten, musste der Eingang für einige Minuten geschlossen werden. Daraufhin beruhigte sich die Situation rasch wieder. Der Umzug zog ungehindert weiter. Angaben über Verletzte liegen der Polizei nicht vor.

SDA/ldc

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