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Polizei weist Vorwürfe von Prostituierten aus dem Kreis 4 zurück

Prostituierte werfen der Stadtpolizei Repression vor. Das sei nicht der Fall, widersprechen Polizeisprecher. Man habe die Kontrollen verstärkt. Aber nur, um die Bildung eines neuen Strassenstrichs zu verhindern.

Die Prostituierten im Kreis 4 dürfen auf der Strasse nicht auf Kundenfang und verlieren ihre Zimmer: Umbau an der Hohlstrasse 30 neben dem Restaurant Sonne.
Die Prostituierten im Kreis 4 dürfen auf der Strasse nicht auf Kundenfang und verlieren ihre Zimmer: Umbau an der Hohlstrasse 30 neben dem Restaurant Sonne.
Sophie Stieger

Die Stadtpolizei Zürich kommt nicht aus den Schlagzeilen heraus. Nun wird sie von Prostituierten aus dem Kreis 4 und von mehreren Beratungsstellen angegriffen. Die Polizeibeamten machten regelrecht Jagd auf Frauen und Freier, schreiben die Organisationen in einer Mitteilung. Im Quartier herrsche ein Klima der Verunsicherung und der Angst. 200 Prostituierte fordern in einem Appell an den Stadtrat, dass die Polizeirepression gestoppt wird. Zudem soll im Kreis 4 ein legaler Strassenstrich inklusive Fensterprostitution eingerichtet und das Bewilligungsverfahren für Salons vereinfacht werden.

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