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Ohne Kleinklassen geht es besser

Die schulische Integration in der Stadt Zürich ist gelungen. Fast alle schwierigen Kinder gehen heute in einer Normalklasse zur Schule, und die befürchtete Unruhe ist ausgeblieben.

Schwächere Schüler profitieren laut dem Zürcher Stadtrat vom integrativen Unterricht: Primarschulklasse im Schwamendinger Schulhaus Hirzenbach.
Schwächere Schüler profitieren laut dem Zürcher Stadtrat vom integrativen Unterricht: Primarschulklasse im Schwamendinger Schulhaus Hirzenbach.
Sophie Stieger

Die Ängste bei Zürcher Eltern, Lehrpersonen und Politikern waren gross, als die Stadt 2005 begann, Kleinklassen zu schliessen und die schwierigen und lernschwachen Kinder in die Normalklassen zu integrieren. Die Lehrpersonen fürchteten Mehraufwand und Stress, die Eltern ein sinkendes Schulniveau, und die Politiker glaubten, die Kleinklassenkinder würden in teure Sonderschulen abgeschoben. Als die ersten Erfahrungen gemacht waren, schienen sich die Befürchtungen zu bewahrheiten. Es war von steigender Unruhe die Rede, von überlasteten Lehrpersonen.

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