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Mörgelis Ex-Chef war indiskreter als bisher geglaubt

Flurin Condrau hat den Bericht, der zur Entlassung des Medizinhistorikers führte, sehr breit gestreut, wie sich nun zeigt.

Weitere Drehungen in der Endlosschlaufe: Christoph Mörgeli im Medizinhistorischen Institut in Zürich. Foto: Sabina Bobst
Weitere Drehungen in der Endlosschlaufe: Christoph Mörgeli im Medizinhistorischen Institut in Zürich. Foto: Sabina Bobst

Die Wirrnisse um den von der Uni Zürich entlassenen Medizinhistoriker und SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli nehmen kein Ende. Die nächste Drehung in der Endlosschlaufe neuer Enthüllungen liefert die «NZZ am Sonntag»: Sie schreibt, dass Flurin Condrau – Direktor des Medizinhistorischen Instituts und damit Mörgelis Vorgesetzter – seinen brisanten akademischen Bericht über Mörgelis Versäumnisse, der letztlich zur Entlassung des Titularprofessors führte, bereits in der Entwurfsphase mit etlichen Personen besprochen hatte. Zu jenem Kreis gehörten Condraus Ehefrau, seine Stellvertreterin Iris Ritzmann (die wegen angeblicher Indiskretionen im Fall Mörgeli ebenfalls entlassen wurde), Ethnologie-Professorin Mareile Flitsch sowie der Zürcher Staatsarchivar Beat Gnädinger. Dies geht laut «NZZ am Sonntag» aus den Untersuchungsakten der Staatsanwaltschaft hervor.

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