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Leitendem Zürcher Stadtpolizisten droht Kündigung

Die Stadtzürcher Polizei kommt nicht zur Ruhe: Ein Offizier dürfte wegen Alkoholproblemen entlassen werden. Seine Kollegen mussten vor zwei Jahren schon wegen häuslicher Gewalt an seinen Wohnort ausrücken.

Erneut steht das Verhalten eines Beamten im Fokus: Ein Zürcher Stadtpolizist vor der Hauptwache Urania in Zürich. (Archivbild)
Erneut steht das Verhalten eines Beamten im Fokus: Ein Zürcher Stadtpolizist vor der Hauptwache Urania in Zürich. (Archivbild)
Keystone

Wegen wiederkehrender Alkoholproblemen dürfte ein Offizier der Zürcher Stadtpolizei seinen Job verlieren. Polizeikommandant Daniel Blumer hat vergangene Woche entschieden, dass das Arbeitsverhältnis mit dem 53-Jährigen aufgelöst wird.

Dass der Polizeioffizier ein Suchtproblem hat, war bereits im Sommer 2011 bekanntgeworden. Der damalige Polizeikommandant Philipp Hotzenköcherle gab dem Untergebenen jedoch noch einmal eine Chance.

Keine Anzeige

Vergangene Woche habe sich das Alkoholproblem erneut bemerkbar gemacht, sagte Stadtpolizei-Sprecher Marco Cortesi heute auf Anfrage. Er bestätigte eine Meldung der «NZZ am Sonntag». Blumer habe deshalb entschieden, dass das Arbeitsverhältnis aufgelöst werde. Die Kündigung ist noch nicht vollzogen, wie Cortesi sagte.

Das Alkoholproblem des Mannes war im Juli 2011 bekannt geworden. Im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt alarmierte damals die Ehefrau des Offiziers die Polizei. Darauf rückte die Sondereinheit «Diamant» der Zürcher Kantonspolizei an den Wohnort des Ehepaars aus. Zu einer Anzeige ist es damals jedoch nicht gekommen, wie Cortesi sagte.

SDA/rbi

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