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«Grosse Liebe» von Hand erschlagen: Staatsanwältin fordert 20 Jahre Gefängnis

Die Frage, ob der Gewalttäter Drime Tenzin* verwahrt werden soll, diskutiert das Bezirksgericht Zürich erst nächste Woche.

René Staubli
Der Beschuldigte Drime Tenzin* (stehend) bei der Befragung vor dem Zürcher Bezirksgericht. Illustration: Linda Graedel
Der Beschuldigte Drime Tenzin* (stehend) bei der Befragung vor dem Zürcher Bezirksgericht. Illustration: Linda Graedel

Drime Tenzin sei «mit ungeheurer Gewalt, erschreckender Brutalität und grosser krimineller Energie» gegen seine Opfer vorgegangen, sagte die Leitende Staatsanwältin Claudia Wiederkehr gestern vor dem Zürcher Bezirksgericht. Sie schilderte, wie der Täter im Jahr 2004 Judith Binder* derart schlug, dass sie innerlich verblutete. Wie er Marianne Müller* 2007 sexuell demütigte und so schwer misshandelte, dass sie lebensgefährliche innere Verletzungen erlitt und auf einem Auge erblindete. Und wie er Eva Widmer*, die erst nach Jahren Anzeige erstattete, 2006 malträtierte und mit einem Kissen ersticken wollte. Den Erstickungsversuch bestritt der heute 53-jährige gebürtige Tibeter. Für die andern, unter Alkoholeinfluss und teils aus Eifersucht begangenen Taten stehe er gerade, aber er habe keinerlei Erinnerung mehr daran.

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