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Gleich zwei neue Bars am Helvetiaplatz

Die Stadt Zürich plant im Erdgeschoss des Amtshauses am Helvetiaplatz eine Bar. Auch in der Credit-Suisse-Filiale gegenüber halten Gastronomen Einzug.

Unter dem Amtsgebäude soll ein Café eingerichtet werden. Das ganze Gebäude wird bis 2018 saniert.
Unter dem Amtsgebäude soll ein Café eingerichtet werden. Das ganze Gebäude wird bis 2018 saniert.
Urs Jaudas

Jetzt ist es amtlich: Die Stadt Zürich will im Erdgeschoss des Amtshauses am Helvetiaplatz eine Café-Bar einrichten. Nachdem lange unklar war, ob das Projekt realisiert wird, hat sie jetzt das Umbaugesuch publik gemacht.

Im Rahmen der Sanierung des Amtshauses soll im Erdgeschoss unter der Betondecke des Amtshauses eine Café-Bar Einzug halten. Welcher Pächter den Gastrobetrieb übernehmen soll, sei zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht klar, erklärt Kuno Gurtner von der städtischen Liegenschaftenverwaltung. Fest stehe lediglich, dass es sich nicht um ein «ausgewachsenes Restaurant» handeln werde. Idealerweise werde es von einem Unternehmen geführt, das bereits einen «Mutterbetrieb» habe und von dort aus die Café-Bar beliefern könne.

Das Café-Projekt der Stadt wird einer weiteren neuen Bar Konkurrenz machen, die schon im Herbst mit einem «rauschenden Fest» eröffnen will: In der leer stehenden Schalterhalle der Credit Suisse wollen Gastrogrössen wie Freddy Burger und Koni Frei zusammen mit weiteren stadtbekannten Bar- und Restaurantbetreibern ein «real erlebbares Facebook» schaffen. Im neuen Treffpunkt am Helvetiaplatz sollen sich Ältere und Jüngere, Büezer und Akademiker, Schöngeister und Szenis wohlfühlen. Neben einer Bar mit Aussenterrasse planen sie eine Backstube, eine Bäckerei, eine Küche, eine Rösterei und eine Kulturbühne, wie sie dem Redaktion Tamedia im Mai verrieten.

Nur noch Sozialzentrum im Amtshaus

Was die Betreiber des neuen Etablissements in den Hallen der Credit Suisse von der aufkommenden Konkurrenz im Amtshaus halten, war bisher nicht zu erfahren. Die Sanierung des Amtshauses und der geplante Barbetrieb stehen im Kontext der Aufwertung des Helvetiaplatzes. Im Amtshaus soll künftig nur noch das Sozialzentrum untergebracht werden, das für Zusatzleistungen zuständig ist, teilte die Stadt mit. Im Rahmen der Instandsetzung soll jedes Geschoss eine eigene Empfangszone erhalten. Im November 2014 hatte der Stadtrat die zweite Tranche des Projektierungskredits in Höhe von 8,6 Millionen Franken bewilligt. Instandsetzung und Umbau sollen bis 2018 abgeschlossen sein.

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