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Es begann mit einer brennenden Rocker-Kutte

Die Kurden-Gruppierung Sondame macht in Zürich mit provokativen Aktionen auf sich aufmerksam. Die Bundespolizei befürchtet Vergeltungsmassnahmen einer anderen Strassengang.

Am Samstagabend spielten sich im Kreis 4 irritierende Szenen ab: Rund 50 junge Männer gingen die Langstrasse entlang, reckten ihre Fäuste und skandierten: «Sondame, Sondame!» Die Stadtpolizei Zürich schritt ein, als die Gruppe den Verkehr blockierte. Die Männer wehrten sich und versuchten die Polizeisperre zu durchbrechen. Erst nach dem Einsatz von Gummischrot stellten sich die Männer der Kontrolle.

«Ich dachte, dass es sich um randalierende Fussballfans handelt», sagt eine Langstrassen-Bewohnerin. In Wahrheit wurde sie Zeugin eines Aufmarsches von Sondame – einer Gruppierung, die sich aus Kurden zusammensetzt. Die Stadtpolizei hatte schon zuvor Kenntnis der Gruppierung. Laut Mediensprecher Marco Cortesi erhielt sie Hinweise aus den deutschen Medien und vom Bundesamt für Polizei (Fedpol). Bis anhin sei Sondame in Zürich jedoch nicht aktiv in Erscheinung getreten.

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