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Die «Villa Durchzug» hat ein neues Tor

Seit gestern ist Max Bills Pavillon-Skulptur wieder intakt. Die Renovation folgte genau 30 Jahre nach der Errichtung des Bauwerks, das damals für ähnlichen Aufruhr sorgte wie heute der Hafenkran.

Bauarbeiter montieren am 16. August 1983 an der Ecke Bahnhofstrasse/Pelikanstrasse die 63 Quader aus Schwarzwälder Granit, die alle 2,1 Meter lang und 42 Zentimeter breit sind.
Bauarbeiter montieren am 16. August 1983 an der Ecke Bahnhofstrasse/Pelikanstrasse die 63 Quader aus Schwarzwälder Granit, die alle 2,1 Meter lang und 42 Zentimeter breit sind.
Ex-Press
Max Bill (1908-1994), Architekt, Künstler und Designer, mit einem seiner Werke, aufgenommen am 22. Dezember 1993. Bill brach ein Jahr später auf dem Berliner Flughafen Tegel tot zusammen.
Max Bill (1908-1994), Architekt, Künstler und Designer, mit einem seiner Werke, aufgenommen am 22. Dezember 1993. Bill brach ein Jahr später auf dem Berliner Flughafen Tegel tot zusammen.
Keystone
Blick in einen Ausstellungsraum mit Skulpturen und Malereien von Max Bill, aufgenommen ebenfalls im Forum Würth in Rorschach.
Blick in einen Ausstellungsraum mit Skulpturen und Malereien von Max Bill, aufgenommen ebenfalls im Forum Würth in Rorschach.
Christian Beutler, Keystone
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«Verschandelung der Stadt, Scheusslichkeit, Geschmacksverirrung, monströs, Versteinerung der Stadt, Hürdenlauf für Zyklopen, Villa Durchzug» – so und ähnlich tönte es 1981 in unzähligen Leserbriefen, nachdem Max Bills Kunstwerk als 1:1-Modell aus Styropor aufgestellt worden war. «Wenn uns das Ausland schon für die Dorftrottel Europas hält, müssen wir es dann auch noch zeigen», empörte sich W. Schmuckli im «Tages-Anzeiger».

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