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Die SP wurde nicht gewählt, damit die FDP den Verkehr bestimmt

Die links-grüne Zürcher Stadtregierung hat ihre Wähler brüskiert. Ausgerechnet eines der wichtigsten Ämter ging an Filippo Leutenegger. Damit machen sich die bisherigen Stadträte zu bequemen Verwaltern.

Der rot-grüne Stadtrat von Zürich hat sein wichtigstes Amt einem Freisinnigen übergeben. Filippo Leutenegger erhielt in der Departementsverteilung das Tiefbauamt und ist jetzt Zürichs Verkehrsminister. Damit hat sich die Linke im Stadtrat zwei Monate nach der Wahl in den vorzeitigen Ruhestand begeben.

Nichts ist in Zürich umstrittener als das Auto. Linke und Grüne wollen den Privatverkehr eindämmen, wobei sie sich vom Volk getragen wissen, denn es hat die rot-grüne Verkehrspolitik in den Abstimmungen immer wieder bestätigt. Das ficht die SVP und die FDP jedoch nicht an. Als eine Wiederauferstehung der Auto-Partei kämpfen sie um jeden Parkplatz. Für sie ist weniger Privatverkehr wirtschaftlicher Abbau.

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