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Bekennerschreiben zu Bombe in Seebach aufgetaucht

Für die Rohrbombe, die letzte Woche auf einem Firmenareal in Zürich-Seebach explodierte, könnten Vertreter der linken Szene verantwortlich sein. Im Internet tauchte ein Bekennerschreiben auf.

Mysteriöser Anschlag: Ein Polizeiroboter entschärft die zweite Bombe, die nicht explodiert ist. (27. Juni 2013)
Mysteriöser Anschlag: Ein Polizeiroboter entschärft die zweite Bombe, die nicht explodiert ist. (27. Juni 2013)
Markus Heinzer

Fünf Tage nach der Explosion einer Rohrbombe auf einem Zürcher Firmenareal ist im Internet ein Bekennerschreiben aufgetaucht. Der anonyme Brief wurde auf einer Plattform der linken Szene aufgeschaltet. Ob es sich beim Verfasser tatsächlich um den Täter handelt, ist unklar.

Das Bekennerschreiben, über das am Montag auch 20minuten.ch berichtete, trägt den Titel «Kein dummer Nachtbubenstreich». Der Verfasser wirft der betroffenen Kanalreinigungsfirma zahlreiche Fehlleistungen vor und bezeichnete die Rohrbomben als «Abrechnung».

Bombenexplosion mitten in der Nacht

Die Kantonspolizei hat Kenntnis vom Brief, der mit «xxx» unterschrieben ist, kann dazu aber keine weiteren Angaben machen. Der Fall liegt inzwischen bei der Staatsanwaltschaft. Dort war am frühen Montagabend niemand mehr erreichbar.

Die zwei selbstgebastelten Sprengsätze wurden am vergangenen Mittwoch in Zürich-Seebach entdeckt. Eine der Bomben war in der Nacht detoniert, richtete aber keine Schäden an. Die zweite Bombe wurde von der Polizei unschädlich gemacht. Mehrere Gebäude mussten evakuiert werden. Verletzt wurde niemand.

SDA/fko

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