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Baby-Würger muss elf Jahre ins Gefängnis

Ein junger Mann versuchte seine knapp drei Wochen alte Tochter zu töten, weil er vermutete, sie sei nicht sein Kind. Er hatte es beinahe erdrosselt.

Beide Oberarme und mehrere Rippen gebrochen, eine Hirnprellung, Würgemale am Hals, Blutungen in den Augen und Verbrennungen an Lippen und in der Mundhöhle: Diese Verletzungen brachte der damals 24-jährige Vater seiner knapp drei Wochen alten Tochter im Februar 2009 bei.

Der Mann gab seine Taten in der Strafuntersuchung rasch zu. Wie es aber dazu kam, darüber erzählte der Gärtner mehr als eine Version. Anfangs berichtete er von einzelnen Taten, die er innert etwa einer Woche verübt habe. Zuerst gab er dem Säugling einen viel zu heissen Schoppen. Später packte er das Kind am Brustkorb und drückte mit beiden Händen dermassen zu, dass die Rippen brachen. Dann versuchte er das Kleine zu erdrosseln, indem er den Ausschnitt seines Kleidchens im Nacken zusammenzwirbelte. Erst als das schreiende Kind blau anlief und verstummte, hörte er auf. Zwei, drei Tage später zerrte er es so brutal aus den Kleidern, dass die Arme brachen. Zudem schüttelte er das Kind mehrmals grob. Das Tatmotiv: Er vermutete zu Unrecht, die Kleine sei nicht sein Kind, sondern das seines Nebenbuhlers.

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