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Stadtfinanzen: Leupi schlägt Alarm

Zürichs neuer Kassenwart zeigt sich besorgt über die monetäre Lage der Stadt. Für den Grünen ist eine Leistungsüberprüfung dringend nötig.

Bei der Baustelle der Genossenschaft Kalkbreite zog Daniel Leupi Bilanz über seine ersten 100 Tage im Amt.
Bei der Baustelle der Genossenschaft Kalkbreite zog Daniel Leupi Bilanz über seine ersten 100 Tage im Amt.
Keystone

Einen Kaltstart habe er hinlegen müssen, sagte Daniel Leupi (Grüne) gestern an einer Medienkonferenz im Neubau der Genossenschaft Kalkbreite. Dort zog er Bilanz über seine ersten 100 Tage in den Fussstapfen des langjährigen FDP-Finanzvorstehers Martin Vollenwyder. Leupis Wechsel vom Polizei- ins Finanzdepartement fiel mitten in die entscheidende Phase der Budget- und Finanzplanung. Das sei «anstrengend» gewesen, sagte er. «Meine 70-Stunden-Wochen sind nicht kürzer geworden.» Den Lernprozess im neuen Amt bezeichnete Leupi als «enorm». Dennoch wollte er nichts mehr wissen von seinem im Mai geäusserten Ärger über den Departementswechsel. Zu diesem hatte ihn die Stadtratsmehrheit verknurrt. «Ich leite ein spannendes Departement, es macht Spass», so der 48-Jährige.

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