Schwangere Ärztin am Triemli diskriminiert

Eine Spitalärztin erhielt keinen Mutterschaftsurlaub. Sie wehrte sich. Der Zürcher Stadtrat Andreas Hauri reagierte schnell.

Als gutes Beispiel gelobt: Das Stadtspital Triemli verlängert seit Neustem die befristeten Verträge automatisch bis nach dem Mutterschaftsurlaub. Archivbild einer Kaiserschnittgeburt im Triemli.

Als gutes Beispiel gelobt: Das Stadtspital Triemli verlängert seit Neustem die befristeten Verträge automatisch bis nach dem Mutterschaftsurlaub. Archivbild einer Kaiserschnittgeburt im Triemli.

(Bild: Keystone Gaetan Bally)

Lorenzo Petrò@tagesanzeiger

Sowohl die Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich als auch diejenige des Kantons bestätigen eine indirekte Diskriminierung schwangerer Ärztinnen. Der Verband der Spitalärzte Zürich (VSAO) hatte anhand eines konkreten Falls eine Einschätzung verlangt und sieht sich nun bestätigt. Geschäftsführerin Susanne Hasse ist froh, dass eine Ärztin am Stadtspital Triemli das Risiko auf sich genommen und sich gewehrt hat. «Viele junge Ärztinnen möchten nicht negativ auffallen, sie fürchten, sich damit die Karriere zu verbauen.»

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