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Mörgelis Beschwerden gegen «Rundschau» abgelehnt

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen weist Christoph Mörgelis Beschwerden gegen die «Rundschau»-Sendungen zu seinen Dissertationen einstimmig ab.

Umstrittene Szene: Christoph Mörgeli (rechts) wird von «Rundschau»-Moderator Sandro Brotz interviewt. (27. März 2013)
Umstrittene Szene: Christoph Mörgeli (rechts) wird von «Rundschau»-Moderator Sandro Brotz interviewt. (27. März 2013)
Screenshot SRF

Mit 8 zu 0 Stimmen hat sich die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) heute Mittag gegen Christoph Mörgeli gestellt. Dieser hatte gegen die «Rundschau» des Schweizer Fernsehens Beschwerden erhoben, welche die UBI nun abgelehnt hat.

Die «Rundschau» hatte Mörgeli in ihrer Sendung vom 27. März vorgeworfen, über ein Dutzend fragwürdige Doktorarbeiten durchgewinkt zu haben – «hauptsächlich für das Abschreiben von alten Texten». Eine wissenschaftliche Interpretation der historischen Texte finde nur auf wenigen Seiten statt. Auf dem «heissen Stuhl» konnte der ehemalige Konservator des medizinhistorischen Instituts der Uni Zürich anschliessend Stellung nehmen. Dabei fragte ihn Moderator Sandro Brotz auch, ob er nun als SVP-Nationalrat zurücktrete, worauf Mörgeli zurückfragte: «Sind Sii eigentlich vom Aff bisse?»

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