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«Einmal hat er Eier an die Nachbarshauswand geschmissen»

Die Verlegerin Gabriella Baumann-von Arx, verheiratet mit Frank Baumann, war die Nichte des Fluchthelfers Hans Ulrich Lenzlinger. Im Interview erzählt sie von ihren Ferien als Kind an der Ackersteinstrasse 116. Und von den Raubkatzen, die sie mit der Tante damals ausführte.

Posieren mit dem Gepard: Gabriella Baumann-von Arx (rechts aussen) mit der kleinen Schwester (links) und dem damaligen Tierpfleger (Mitte).
Posieren mit dem Gepard: Gabriella Baumann-von Arx (rechts aussen) mit der kleinen Schwester (links) und dem damaligen Tierpfleger (Mitte).
Gianni Pisano
Im Winter 1971 liefert Lenzlinger einen ehemaligen Mitarbeiter als angeblichen «Ostspion» vor dem Bundeshaus in Bern ab, versehen mit einem «Lieferschein» für den damaligen Bundesanwalt Hans Walder. Die Entführung brachte zwar ein grosses Medienecho, aber auch drei Monate Gefängnis für Lenzlinger. (2. Dezember 1971)
Im Winter 1971 liefert Lenzlinger einen ehemaligen Mitarbeiter als angeblichen «Ostspion» vor dem Bundeshaus in Bern ab, versehen mit einem «Lieferschein» für den damaligen Bundesanwalt Hans Walder. Die Entführung brachte zwar ein grosses Medienecho, aber auch drei Monate Gefängnis für Lenzlinger. (2. Dezember 1971)
RDB/Blick/Rolf Widmer
«Er wurde von den Schweizer Behörden zu Tode schikaniert»: Grabstein, den der «Fluchthelfer und Tierfreund» Hans Lenzlinger zu Lebzeiten in seinem Garten aufgestellt hatte.
«Er wurde von den Schweizer Behörden zu Tode schikaniert»: Grabstein, den der «Fluchthelfer und Tierfreund» Hans Lenzlinger zu Lebzeiten in seinem Garten aufgestellt hatte.
RDB/Blick/Gregor Fust
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Frau Baumann, TA-Redaktor Stefan Hohler schrieb ein Buch über das Leben des bekannten Fluchthelfers und Lebemanns Hans Ulrich Lenzlinger, der 1979 ermordet wurde. Obwohl schon viel über ihn geschrieben wurde, unbekannt blieb bis heute, dass Sie seine Nichte waren.

Wenn mein Mann das nicht auf einem Blog beiläufig erwähnt hätte, wäre das wohl nie bekannt geworden. Ja, es stimmt, ich bin seine Nichte. Die jüngste Schwester meiner Mutter war mit Hans Lenzlinger verheiratet. Ich war mit meiner Schwester immer wieder mal an der Ackersteinstrasse 116. Wir liebten es, dort Ferien zu machen, und meine Tante nahm alternierend entweder uns Mädchen oder meine beiden Brüder zu sich.

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