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Der Billiglohn-Plan der Swiss

Die Airline will in Genf einen Zweitsitz einrichten, um über diesen neues Kabinenpersonal einzustellen. Dies ohne GAV und zu schlechteren Arbeitsbedingungen.

Auf dem Genfer Flughafen hat Easy Jet der Swiss als wichtigste Airline den Rang abgelaufen.
Auf dem Genfer Flughafen hat Easy Jet der Swiss als wichtigste Airline den Rang abgelaufen.
Martial Trezzini, Keystone
Nun will die Swiss dort eine neue Basis einrichten - die einzige neben Zürich. Die Swiss will damit gleichzeitig beim Kabinenpersonal sparen.
Nun will die Swiss dort eine neue Basis einrichten - die einzige neben Zürich. Die Swiss will damit gleichzeitig beim Kabinenpersonal sparen.
Martial Trezzini, Keystone
Auch die Piloten unterstützen das Kabinenpersonal. Sie befürchten übermüdete Besatzungen. (Im Bild: Swiss Maschine startet am Genfer Flughafen.)
Auch die Piloten unterstützen das Kabinenpersonal. Sie befürchten übermüdete Besatzungen. (Im Bild: Swiss Maschine startet am Genfer Flughafen.)
Salvatore Di Nolfi, Keystone
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Zürich als einzige Basis der Swiss hat nach dem Willen des Konzerns ausgedient: 90 Piloten und 150 neue Cabin-Crew-Mitarbeiter für Kurzstreckenflüge will die Swiss künftig über die Co-Basis Genf anstellen. Letztere mit deutlichen Verschlechterungen bei den Arbeitsbedingungen: Sie sollen nicht dem GAV unterstellt werden, welcher für die Cabin Crews in Zürich gilt. Noch schlimmer: Selbst das Swiss-interne Flugdienst-Reglement (FDR), welches Arbeits- und Ruhezeiten festlegt, soll für die neuen Mitarbeiter nicht gelten. Ihre Verträge werden auf Basis der europäischen Mindeststandards, den sogenannten EASA OPS, ausgearbeitet. Dagegen wehren sich nun die Gewerkschaften Kapers und Aeropers.

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