Zum Hauptinhalt springen

Bestechung: Staatsanwaltschaft klagt städtischen Angestellten an

Ein Objektmanager der städtischen Immobilienbewirtschaftung soll insgesamt rund 400'000 Franken an Bestechungsgeldern angenommen haben und vergab dafür Bauaufträge.

Bestechungsfall in Zürich: Innerhalb von fünf Jahren – zwischen 2007 und 2011 – soll ein Objektmanager der städtischen Immobilienbewirtschaftung (Immo) von zwei Unternehmern insgesamt rund 400'000 Franken an Bestechungsgeldern angenommen haben. Der Mann ist teilweise geständig. Die Staatsanwaltschaft Zürich hat gegen den Objektmanager Anklage wegen Bestechung und ungetreuer Amtsführung eingereicht. Ebenso angeklagt sind die beiden Unternehmer.

Der ehemalige Objektmanager soll den beiden Unternehmern im Gegenzug Aufträge in einem Zürcher Schulkreis zugeschanzt haben. So erhielten sie zahlreiche Aufträge für Schulhaus- oder Spielplatzgestaltungen. Insgesamt sollen so im Namen der Immo Millionenaufträge an die Unternehmer weitergegeben worden sein, wie Staatsanwalt Stephan Keel auf Anfrage von Redaktion Tamedia erklärt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.