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Affe entflieht in die Wälder von Zürich

Aus dem Zoo Zürich ist ein Kapuzineraffe ausgebüxt, das bestätigt Zoo-Direktor Alex Rübel gegenüber Redaktion Tamedia. Das Tier mit dem Namen Kelso wurde bereits auf dem Zürichberg gesichtet.

Die Neugier trieb ihn wohl an: Ein Artgenosse dieses Gelbbrust-Kapuzineraffen ist aus dem Zoo enflohen.
Die Neugier trieb ihn wohl an: Ein Artgenosse dieses Gelbbrust-Kapuzineraffen ist aus dem Zoo enflohen.
Keystone

Ein Gelbbrust-Kapuzineraffe aus dem Affengehege des Zoos treibt sich in den Wäldern des Zürichbergs herum, das bestätigt Zoo-Direktor Alex Rübel gegenüber Redaktion Tamedia . «Er ist wohl in den Graben gefallen und dann auf der falschen Seite rausgelaufen», sagt Alex Rübel.

Das gut einjährige Äffchen mit dem Namen Kelso sei wohl aus Neugier etwas zu weit gelaufen und habe dann nicht mehr zurückgefunden, vermutet Alex Rübel. Man habe sofort Polizei und Wildhüter informiert, als klar wurde, dass das Tierchen ausgebüxt ist.

Der «Beobachter Natur» berichtete heute Nachmittag, dass eine Spaziergängerin den Affen im Zürchbergwald gesichtet habe. Das Tier soll sich oberhalb des Irchels, in der Nähe der Universität Zürich-Irchel und des Tierspitals aufgehalten haben.

Gefährlich sind Marder, Füchse und Autos

Obwohl er im Zoo auch erlesenere Nahrung wie Früchte und Gemüse erhält, könne sich Kelso in freier Wildbahn mit Blätter und Knospen ernähren, auch Kälte mache ihm nichts aus. «Gefährlich werden können ihm aber andere Tiere wie Marder, Füchse oder Krähen und auch Autos», sagt Alex Rübel. Für die Bevölkerung sei das Äffchen hingegen in keinster Weise eine Bedrohung.

Wer dem Affen begegne solle sofort den Zoo anrufen und in der Nähe bleiben, denn es sei schwierig ihn im Wald zu sehen, weil er so klein ist. Geplant sei, Kelso dann mit Futter anzulocken und ohne Betäubung einzufangen.

Der Gelbbrust-Kapuzineraffe ist eine bedrohte Tierart aus Brasilien. Die Tiere werden im Rahmen eines Zuchtprogrammes in Zürich gehalten um sie eventuell eines Tages wieder am Ursprungsort ansiedeln zu können.

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