Dutzende Bau-Jobs im Oberland von Konkurs betroffen

Die Firma Hirzel stellt den Betrieb ein und deponiert ihre Bilanz. Der Margenzerfall im Wohnungsbau mache ihr zu schaffen.

Die Baumaschinen ruhen per sofort: Hirzelbau litt offenbar unter dem Margenzerfall.<p class='credit'>(Bild: Samuel Schalch)</p>

Die Baumaschinen ruhen per sofort: Hirzelbau litt offenbar unter dem Margenzerfall.

(Bild: Samuel Schalch)

Die Hirzel Bauunternehmung AG aus dem Zürcher Oberland hat den Betrieb eingestellt und ihre Bilanz deponiert. Mehrere Dutzend Mitarbeiter und drei Lehrlinge sind vom Konkurs betroffen. Unvorhersehbare Risiken und Verluste aus Schlüsselprojekten sowie der fortlaufende Margenzerfall im Wohnungsbau in der Region hätten «zu einer ausweglosen Situation» geführt, teilte das Unternehmen aus Wetzikon am Donnerstag mit.

Seit 2015 habe Hirzelbau stets Verluste geschrieben. Trotz verschiedenen Massnahmen habe sich die Rentabilität nicht verbessert und auch nicht stabilisiert werden können. Gemäss des Verwaltungsrats der Bauunternehmung sei keine Trendwende mehr zu erwarten gewesen. Es sei «nichts anderes übrig geblieben, als die Bilanz zu deponieren».

Die 67 Mitarbeitenden sind am Donnerstagvormittag über die Betriebsschliessung informiert worden. Der Hirzelbau-Verwaltungsrat will gemeinsam mit dem Konkursamt Wetzikon, dem Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich sowie auch mit Mitbewerbern nach Lösungen suchen, um die Folgen für die Belegschaft zu lindern.

sda

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