Zum Hauptinhalt springen

Zwei neue Schulgebäude für Bachenbülach

Gestern feierten die Primarschüler in Bachenbülach ihren neuen Pausenplatz. Der Erweiterungsbau ist fertig. Ab Montag startet der normale Schulbetrieb.

Von Manuela Moser Bachenbülach – Eins – zwei – drei, und schon schneidet Geburtstagskind Ronan das Band entzwei – die Kinder des Schulhauses Halden in Bachenbülach stürmen auf den Pausenplatz. Sie nehmen in Beschlag, was sie neun Monate lang entbehren mussten: ihre Schaukeln, das Klettergerüst und vor allem den weiten Raum, um sich auszutoben. Neun Monate lang dauerte die Bauzeit der beiden zusätzlichen Schulgebäude, 5,5 Millionen haben sie gekostet. Sie ergänzen die beiden bestehenden Bauten. Ab kommendem Montag findet offiziell der reguläre Schulbetrieb wieder statt. Zügeltage stehen an In den nächsten Tagen wird gezügelt. In die beiden Neubauten ziehen der Kindergarten und die Schulverwaltung. Auch sämtliche Förderlektionen wie Logopädie und Deutsch als Fremdsprache werden im Neubau untergebracht. Die Klassenzimmer der Erst- bis Sechstklässler bleiben hingegen im alten Teil; der Pavillon, welcher den Schülern zur Überbrückung diente, wird in den nächsten Tagen abgerissen. Die beiden Neubauten wirken mit ihren grossen Fenstern und dem gelben Anstrich hell und modern. Die Gerätschaften auf dem Pausenplatz wurden allesamt übernommen und lediglich etwas aufpoliert. Einzig zwei neue Rutschen werden in den nächsten Tagen geliefert. «Das macht Sinn», sagt Schulpflegerin Eveline Fässler, die als Leiterin der Baukommission für das Projekt verantwortlich war. «Wir wollten die alten Sachen nicht einfach wegwerfen.» «Heute feiert man schweizweit den Zukunftstag», sprach vorher Schulpräsident Mario Dall’Oglio vor versammelter Lehrer- und Schülerschaft ins Mikrofon. «Am Zukunftstag können Kinder ihren Eltern und Verwandten bei der Arbeit über die Schultern schauen.» Auch die Primarschüler in Bachenbülach arbeiteten viel, so der Schulpräsident. «Und dort, wo Arbeit ist, braucht es auch Pause.» Vor den Augen aller setzt auf diese Worte hin ein Kran den neuen Brunnen auf den Pausenplatz. Er ist drei Meter breit und 60 Zentimeter tief, das Wasser wird später angezapft. Der Brunnen soll zum neuen Treffpunkt auf dem Pausenplatz werden und für frisches Wasser sorgen. Vom neuen Schulhaus und dem Pausenplatz kann sich die Öffentlichkeit am 20. April 2011 selbst ein Bild machen. Dann ist der Tag der offenen Tür. Csongor und Luca (r.) können sich endlich wieder austoben.Foto: David Baer

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch