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Zustimmung für Golfplatz

Gemäss Zürcher Praxis führt die Golfanlage im Säuliamt zu keinem Verlust von Fruchtfolgeflächen.

Von Helene Arnet Baar ZG/Hausen/Kappel – Das Golfplatzprojekt im Oberamt hat vom Regierungsrat positiven Bescheid bekommen. Das Argument, welches u. a. den Golfplatz Bonstetten-Wettswil zu Fall gebracht hat – der Verlust von Fruchtfolgeflächen (FFF) –, kommt nicht zum Tragen. In der Antwort auf eine kantonsrätliche Anfrage von Eva Torp (SP, Hedingen) und Hans Läubli (Grüne, Affoltern) heisst es, dass keine FFF freigegeben werden müssen – obwohl die Anlage auf Zürcher Gebiet 37 Hektaren solches Land betrifft. Gemäss Zürcher Praxis bleiben nämlich nicht überbaute FFF einer Golfanlage, die mehr als eine Viertelhektare gross sind, dem Kontingent des Kantons erhalten. Gleiches gelte, wenn durch die Umgestaltungen nur der Oberboden abgetragen werde und dieser leicht rückgeführt werden könne. Wo Gebäude zu stehen kommen, werden die Flächen kompensiert. Die Golfanlage im Oberamt wird daher als bewilligungsfähig beurteilt. Nun können die Gemeindeversammlungen befragt werden. Bald genug Fruchtfolgeflächen Bis jetzt lag der Anteil an FFF in Zürich mit 44 350 Hektaren knapp unter den vom Bund vorgeschriebenen 44 400 Hektaren. Im künftigen Richtplan werde aber zum Teil Bauentwicklungsgebiet dem Landwirtschaftsgebiet zugewiesen. Gemäss Richtplanentwurf steige der FFF-Anteil dadurch auf 44 600 Hektaren, schreibt der Kanton. Eine Verschärfung der Praxis dränge sich daher nicht auf.

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