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Zumiker Badi Juch doch sanieren

Vier Monate nach dem Nein zum 27-Millionen-Kredit haben gestern Parteien- vertreter eine Initiative für eine günstigere Sanierung der Badi Juch eingereicht.

Von Christian Dietz-Saluz Zumikon – Wieder soll der Zumiker Souverän befragt werden, was er mit «seinem» Hallenbad zu tun gedenkt. Am 28. November hatte er 1308 Nein zu 981 Ja-Stimmen die 27-Millionen-Vorlage zur Sanierung und Erweiterung des Schwimmbads bachab geschickt. Es war den Zumikern zu viel Geld für die 37 Jahre alte Anlage. Obwohl alle Ortsparteien das Geschäft unterstützten, erhielt die oppositionelle «Gruppe besorgter Zumikerinnen und Zumiker» die Mehrheit im Dorf. Jetzt kommt wieder Bewegung in die Angelegenheit. Gestern ist die Initiative «Für ein attraktives Hallenbad Juch» eingereicht worden. Der Initiativtext: «Der Gemeinderat wird beauftragt, die Sanierung des Hallenbads Juch samt Attraktivitätssteigerung (Planschbecken, Whirlpool, Rutschbahn) und den Neubau des Lernschwimmbeckens im Sinne der Weisung vom 20. September 2010 zu projektieren. Von einer Erweiterung des Wellnessbereichs soll abgesehen werden.» 171 haben unterschrieben «Es ist eine abgespeckte Variante und doch ein Bad, das für Familien attraktiv ist», sagt Uwe Koch, Initiant und Präsident der SP Zumikon. Mit im Boot sind auch SVP und FDP. «Zumikon braucht ein attraktives Bad», bestätigt FDP-Präsident Conrad Bruggisser. Darum sei wichtig, «dass unsere Initiative überparteilich und breit abgestützt ist. «171 Unterschriften in zwei Wochen sammeln ist für Zumiker Verhältnisse nicht schlecht», sagt er. Werkvorstand Matthias Rüegg (FDP) ist glücklich über den Vorstoss. Der Gemeinderat schätzt die Kosten auf «rund 21,5 Millionen Franken». Davon seien 2,5 Millionen amortisiert, weil auf die bestehende Planung gebaut werden könne. Die Gemeindeversammlung wird am 28. Juni über die Initiative befinden. Bei Annahme sollte noch 2011 der Projektkredit an die Urne kommen. Bei einem Ja könnte das sanierte Hallenbad Juch Anfang 2015 wiedereröffnet werden.

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