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Würdiger Ort für Feuerwehr-Oldies

Am nächsten Sonntag eröffnet das Füürwehr-Museum in Oberglatt. Im Unterland das erste dieser Art.

Von Manuela Moser Oberglatt – Zwei Jahre und knapp 3000 geleistete Fronstunden nach Baubeginn steht das Feuerwehrmuseum in Oberglatt bereit für seine Eröffnung am nächsten Sonntag. Im Dickloo vis-à-vis dem Kindergarten haben die Mitglieder des Füürwehr-Vereins auf einer 500 Quadratmeter grossen Parzelle eine Halle aufgebaut, die Schätze aus den vergangenen Tagen der Feuerwehr sammelt. Die meisten stammen aus dem Fundus der lokalen Feuerwehr, es gibt aber auch Leihgaben aus den umliegenden Gemeinden. «In der Region ist es das erste Feuerwehrmuseum», sagt Vereinspräsident Werner Stähli, der auch Gemeindepräsident von Oberglatt ist. Die Idee sowie die Gründung des Vereins seien aufgekommen, als die Feuerwehr einen alten Jeep Willys, Jahrgang 1950, abstossen wollte. Das war vor zehn Jahren. Unterdessen sind mehr Schätze aus dem Keller zutage gefördert worden: zum Beispiel ein Planspielbaukasten-Set aus den 50er-Jahren, mit dem die Feuerwehrmänner in Sachen Brände geschult wurden – heute geschieht dies alles am PC; ein Schlauch-Flickapparat ebenfalls aus den 50ern, Gegenstände wie Helme, Spritzen und Äxte sowie ein Pulverlöscher aus dem Jahr 1916 – «unser ältestes Stück», so Stähli. Die Kosten für das Projekt konnten dank den Freiwilligen tief gehalten werden. Angelo Pedrocchi – ehemaliger Feuerwehrmann und selbstständiger Baumeister – fungierte als Projektleiter. Ausser dem Fundament und dem Dach wurde alles selbst gemacht. Die 10 mal 20 Meter grosse Halle konnte für 4000 Franken von der ehemaligen Syngenta in Dielsdorf übernommen werden. In einer eintägigen Aktion war die Halle demontiert und nach Oberglatt transportiert worden. Am Einweihungsfest werden die Füürwehr-Mitglieder für einmal ruhen, die Festwirtschaft übernehmen die Kollegen aus Niederhasli. Einweihung am Sonntag, 10. Oktober, mit Festzelt und Feuerwehr-Oldtimern. Zeitzeugen: Spielzeugautos (oben), restaurierter Jeep Willys (Jg. 1950) und Pulverlöscher von 1916 (rechts). Foto: Nathalie Guinand

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