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Wo die Politiker der Schuh drückt

Sind die Effretiker Lehrer gut ausgebildet? Weshalb werden Strassen zweimal aufgerissen? In der Fragestunde erhielten die Parlamentarier Antworten.

Von Nina Santner Illnau-Effretikon – Fahren die Effretiker Velopolizisten mit schusssicheren Reifen? Herbert Kempf (SVP) konnte sich nicht vorstellen, weshalb die Ustermer Polizeivelos 2700 Franken kosten, während die Effretiker Polizisten mit 5000-fränkigen Rädern fahren. «Alles halb so wild», konterte Finanzvorsteher Philipp Wespi (JLIE) in der Fragestunde des Illnau-Effretiker Parlaments am Donnerstag. Den Unterschied macht die Ausrüstung aus: Bemalung, Notfalllampen, Erste-Hilfe-Set und Digicam. Wie die Stadt mit dem Lehrermangel zurechtkomme, wollte Roger Miauton (SVP) von der Schulvorsteherin Erika Klossner (FDP) wissen. Diese zeigte sich gelassen: «Jede Klasse hat eine gut qualifizierte, ausgebildete Lehrperson.» Wo sind die Papiercontainer? Dass die Bahnhofstrasse in zwei Jahren zweimal aufgerissen wurde, ärgerte Samuel Wüst (SP). «Bei der Bahnhofstrasse ist es unglücklich gelaufen», gab Tiefbauvorsteher Ueli Müller (SP) zu. Als der Kanton die Strasse im Jahr 2009 sanierte, waren keine weiteren Bedürfnisse angemeldet. Dass die Gasleitungen bis zum Restaurant Sonne und zum Dancing Cinderella weitergezogen werden mussten, wurde erst später erkannt. Wenig gehört habe man in letzter Zeit über die Entwicklung im Effretiker Stadtkern, stellte Rainer Hugener (Grüne) fest. Das Projekt «Mittim» befinde sich in der «planerischen Vertiefung», antwortete Stadtpräsident Martin Graf (Grüne). Das Richtprojekt, das als Grundlage für den Gestaltungsplan diene, solle in der ersten Hälfte 2011 vorliegen. Neu entsorgen die Vereine das Altpapier zwölfmal anstatt nur sechsmal pro Jahr. Dies antwortete der Gesundheitsvorsteher Max Binder (SVP) dem Grünen Rainer Hugener, der die Papiercontainer vermisst hatte. Ob sich EU-Bürger, die über das Personenfreizügigkeitsabkommen einwandern, auch in Effretikon anmelden, wollte Roger Miauton (SVP) wissen. Und wie hoch die Dunkelziffer jener sei, die sich nicht anmeldeten. «Ja, die EU-Bürger melden sich an», antwortete Philipp Wespi. «Und Nein – es liegt in der Natur der Sache, dass Dunkelziffern im Dunkeln bleiben.»

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