Zum Hauptinhalt springen

Winterthur darf «Stadt in der Stadt» planen

Drei Jahre lang darf die Stadt Winterthur im neuen Stadtteil Neuhegi-Grüze verbindlich planen. Aber auf etwas weniger Platz als ursprünglich vorgesehen.

Winterthur – Eine Woche nachdem der Winterthurer Stadtrat den Antrag nach Zürich geschickt hatte, hat die kantonale Baudirektion das Gebiet zu einer Planungszone erklärt. Das bedeutet, dass die 54 Grundeigentümer während dreier Jahre nur noch jene Projekte planen und bauen dürfen, die den städtischen Ideen und Visionen für dieses Gebiet entsprechen. So will die Stadt erreichen, dass in Neuhegi-Grüze vorausschauend geplant wird, nicht auf Zusehen hin wie bisher. Wie die Stadt Winterthur mitteilte, wurde die beantragte Planungszone aber leicht verkleinert. Der Stadtrat wollte eigentlich auch das acht Hektaren grosse Industriegebiet zwischen St. Gallerstrasse, Kronaustrasse und Bahnlinie in die Planungszone aufnehmen lassen, was ihm nun aber vom Kanton verwehrt wird. Laut Balthasar Thalmann, dem zuständigen Kreisplaner beim Kanton, ist man zum Schluss gekommen, dass die Massnahme dort nicht notwendig sei. Es sei unwahrscheinlich, dass auf dem fraglichen Areal Projekte geplant werden, die den Entwicklungszielen der Stadt widersprechen würden. Dort befindet sich unter anderem die Kehrichtverbrennungsanlage. 1000 Wohnungen sind gebaut Aus dem ehemaligen Industriegebiet Neuhegi-Grüze soll ein neuer Stadtteil, eine «Stadt in der Stadt», entstehen. Auf dem Land, auf dem die Firma Sulzer einst ihre Grossgiesserei betrieb, wurden seit dem Abriss der Fabrikhallen rund 1000 Wohnungen erstellt, weitere 500 sind in Planung. 400 Arbeitsstellen wurden geschaffen. Laut Stadtrat hat es noch genügend Platz für weitere mehrere Tausend Wohnungen und 5000 Arbeitsplätze. Das Gebiet Neuhegi-Grüze gehört zu den elf Zürcher «Zentrumsgebieten mit kantonaler Bedeutung». Weitere solche Zentrumsgebiete sind unter anderem Zürich-Hard/Altstetten, Zürich-Oerlikon und das Gebiet Wallisellen/Glattzentrum. (cim)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch