Zum Hauptinhalt springen

«Wieder mehr Freude am Fussball»

René Weidmann ist der neue Trainer des Zweitliga- Letzten Zürich-Affoltern. Er will das Team physisch und psychisch fit machen.

Von David Schweizer René Weidmann hat kein einfaches Amt angetreten. Der FC Zürich-Affoltern blickt auf ein schwarzes 2011 zurück. Bereits in der letzten Rückrunde erreichte der Quartierklub nur 10 Punkte. In dieser Saison ging es noch mehr bergab. Der letzte Sieg in der laufenden Zweitliga-Meisterschaft der Gruppe 2 gelang am 21. August (2:1 über Wiedikon). Trainer Thomas Maag hatte Ende September genug. Doch auch mit dem Interims-Duo Andi Venakis/Pascal Steiger gab es in sieben Partien nur ein Unentschieden. Jetzt soll es also René Weidmann richten. Der 48-Jährige betreute zuletzt 2009 für eine halbe Saison den damaligen Zweitligisten Oberwinterthur. Er hatte allerdings eine kaum konkurrenzfähige Mannschaft übernommen. In der Winterpause folgte bereits die Trennung. Der Verein stieg in der Folge trotzdem ab. Zuvor fungierte Weidmann in Herrliberg (3. Liga). Der sportliche Höhepunkt war im September 2007 das Cupfest gegen den FC Zürich. 7 Monate später musste er vorzeitig gehen – wegen unüberwindbarer Differenzen, wie der Seeklub damals kommunizierte. Einige Spieler hatten sich zuvor offenbar beim Vorstand über ihn beschwert. Weidmanns weitere Stationen waren Brüttisellen, Oberglatt und Bülach II. Bei Zürich-Affoltern will er wieder länger als in Oberwinterthur wirken. Das ist auch im Interesse des Vereins. Gemäss dem Leiter Aktive, Beat Hanselmann, plane man auch die nächste Saison mit Weidmann. Nur interne Zuzüge Der in Regensdorf wohnhafte Coach will am neuen Ort zunächst die Köpfe der Spieler nach den vielen Niederlagen leeren. «Sie müssen wieder Freude am Fussball haben», sagt Weidmann. Für den neuen Trainer ist auch klar: «Wir müssen mehr als die anderen machen.» Weidmann hat beim Team, das er im letzten Match gegen Schwamendingen (2:5) beobachtete, auch Defizite im physischen Bereich geortet. «Das Team sollte in der Lage sein, auch in den letzten 20 Minuten noch zulegen zu können.» Personell wird in Affoltern nicht viel passieren. «In der zweiten Mannschaft gibt es zwei bis drei interessante Spieler. Mit diesen werde ich das Gespräch suchen», sagt Weidmann. Externe Zuzüge sind nicht geplant. René Weidmann ist nach zwei Jahren Pause wieder Trainer. Foto: Thomas Burla

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch