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Weniger Fluglärm fürs Oberland

Die Gemeindepräsidenten des Bezirks Hinwil fordern von Bund und Kanton «rasche Fortschritte».

Gossau – Der Betrieb des Flughafens Zürich sei so zu ändern, dass das Oberland vom Fluglärm «weitgehend verschont bleibt», verlangt der Gemeindepräsidentenverband des Bezirks Hinwil (GPVH) in Eingaben an Bund und Kanton, die er gestern veröffentlichte. In einer Stellungnahme zur kantonalen Richtplanrevision spricht sich der vom Gossauer FDP-Kantonsrat und Gemeindepräsidenten Jörg Kündig präsidierte Verband dafür aus, den Flughafen wie ursprünglich geplant zu betreiben: Landungen vor allem von Norden, Starts nach Süden und Westen. Vom Bundesrat erwartet der GPVH «entscheidende Fortschritte» in den Verhandlungen mit Deutschland. Die Einschränkungen zum Schutz der süddeutschen Gemeinden sollten rasch aufgehoben werden. Vom Regierungsrat verlangt der GPVH, den gekröpften Anflug von Westen her einzuführen, solange die Schweiz mit Deutschland nicht einig wird. Die Gemeindepräsidenten sind sich aber offenbar bewusst, dass die verlangte Änderung des Anflugverfahrens nicht so schnell eingeführt werden kann. So lange akzeptieren sie das heutige Verfahren – «wenn auch ohne Begeisterung». Klare Vorstellungen haben sie auch zu allfälligen Änderungen am Pistensystem: Sie ziehen eine Verlängerung der Westpiste Richtung Rümlang und der Piste 14/32 Richtung Höri allen anderen Varianten vor. Damit werde eine «optimierte Kombination von Nord- und Ostanflügen erreicht».(was)

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