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Weltcup, Show und eine Versicherung

Der CSI Zürich ist einmal mehr top besetzt – und dank Titelsponsor Mercedes nun bis 2017 gesichert.

Von Angelika Nido, Zürich Der CSI Zürich von Freitag bis Sonntag nächster Woche im Hallenstadion in Oerlikon ist auch bei der 23. Auflage das Hallenturnier, an dem es weltweit die höchste Preissumme zu gewinnen gibt. Die zehn internationalen Springprüfungen an den drei Tagen sind mit insgesamt 650 000 Franken dotiert. Eine Prämie von 300 000 Franken wird zusätzlich ausbezahlt, wenn es einer Reiterin oder einem Reiter gelingen sollte, alle drei Hauptprüfungen zu gewinnen. Neben dem hohen Preisgeld zieht die Aussicht auf Weltranglisten- und Weltcuppunkte die Weltelite der Springreiter an. Nach 2009 und 2010 wird die mit 258 000 Franken dotierte Mercedes Classic am Sonntagnachmittag zum dritten Mal als Weltcupqualifikation ausgetragen. «Der Weltcup hat in den vergangenen Jahren im Springsport eine grosse Aufwertung erfahren, und so gesehen war der Beitritt für uns die richtige Entscheidung», sagt Sportchef Rolf Theiler. Für die traditionell stärkste Liga im Weltcupzirkus, die Westeuropaliga, wird der CSI Zürich die neunte von dreizehn Qualifikationen vor dem Final im April in Leipzig sein. Unter den rund 50 Teilnehmern aus 19 Nationen sind 12 Reiterinnen und Reiter aus den Top 14 der aktuellen Weltrangliste. Es fehlen nur 2 aus Übersee: Der kanadische Olympiasieger Eric Lamaze (2) und der Amerikaner McLain Ward (6), die beide bei einer Turnierserie in Florida engagiert sind. Grosse Namen, zwölf Schweizer Angeführt wird das illustere Teilnehmerfeld von der Weltnummer 1, Europameister Kevin Staut aus Frankreich, gefolgt vom Deutschen Marcus Ehning (3) und dem Schweden Rolf-Göran Bengtsson (4). Als bester Schweizer liegt Pius Schwizer zurzeit auf Platz 5. Komplettiert werden die Top-10-Reiter durch Billy Twomey (Irl), den Sieger des Grossen Preises in Basel, Edwina Alexander (Aus), Denis Lynch (Irl) sowie Steve Guerdat aus Herrliberg. Neben Schwizer und Guerdat sind zehn weitere Schweizer dabei: Martin Fuchs, Christina Liebherr, Werner Muff, Niklaus Schurtenberger, Janika Sprunger sowie Anina und Philippe Züger waren gesetzt. Dazu kommen dank guter Resultate beim CSI Basel Hansueli Sprunger, Theo Muff und Schweizer Meisterin Claudia Gisler. Ausserdem erhalten einige Schweizer Junioren und junge Reiter die Gelegenheit, sich in der Wegelin Challenge vom Samstag mit 15 internationalen Reitern aus der Weltelite zu messen. Sportliche Höhepunkte sind neben der Mercedes Classic vom Sonntag der neu mit 150 000 Franken dotierte Rolex Grand Prix am Freitagabend sowie der Liebherr-Preis am Samstag, dessen Preissumme um 25 000 Franken auf 100 000 Franken erhöht wurde. Die diesjährige Show steht unter dem Motto «Great Britain» und soll die Gegensätze im Vereinigten Königreich aufzeigen. Programmpunkte sind unter anderem die Household Cavalry, die berittene Leibgarde von Queen Elizabeth II., mit dem traditionsreichen «Musical Ride» und als Gegensatz Punks mit Stunts auf Motorrädern. Insgesamt wirken in der rund einstündigen Eigenproduktion, die in dieser Form eine Weltpremiere ist, gegen 100 Personen und über 30 Pferde mit. Die traditionelle Expo mit zahlreichen Verkaufsständen und einem Paddock, in dem verschiedene Vorführungen gezeigt werden, zieht in die benachbarte Messe Zürich und wird eine Sonderschau im Rahmen der gleichzeitig stattfindenden Ferien- und Sportmesse Fespo. Mercedes verlängert bis 2017 Gesichert ist die Zukunft des traditionsreichen Pferdesportturniers inzwischen bis 2017. Denn Mercedes-Benz Schweiz AG, seit der Premiere des CSI Zürich 1988 Sponsor und seit drei Jahren auch Titelsponsor, gab gestern bekannt, dass das Unternehmen den bis 2012 laufenden Vertrag vorzeitig um fünf Jahre verlängert hat. Hoch dotiertes Pferde- und Springsportspektakel im Hallenstadion: Ende nächster Woche ist es wieder so weit.Foto: Beat Marti

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