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Weisslinger berieten über veraltete Vorlage

Weisslingen. - Als die Stimmberechtigten der Gemeindeversammlung am Montag die Statutenrevision des Schulpsychologischen Dienstes vorberieten, kam ihnen eine Zahl spanisch vor: 4000 Unterschriften sollten nach den Unterlagen in diesem Zweckverband von elf Gemeinden künftig nötig sein, um ein Referendum zu ergreifen. 1000 mehr als dies ein Referendum im Kanton erfordert. Die Weisslinger - stolz, einen Fehler entdeckt zu haben, der bei anderen Gemeindeversammlungen offenbar unentdeckt blieb - beantragten, diese Zahl auf 2000 zu senken (TA vom 16. 9.). Pikant: Die Zahl von 4000 nötigen Unterschriften ist überholt. Dies schreibt «Der Landbote» in seiner gestrigen Ausgabe. Die anderen Gemeinden, die bereits über die Vorlage beraten haben, waren indessen auf dem neusten Stand: In der gültigen Fassung sind lediglich 1000 Referendumsunterschriften gefordert. Die Behörden schieben einander den schwarzen Peter zu. Laut «Landbote» macht die Weisslinger Gemeindeschreiberin Käthi Schönbächler den Schulpsychologischen Dienst für den Fauxpas verantwortlich, was dessen Präsidentin Claudia Bosshardt nicht gelten lässt. Tatsache ist: Auf der gemeindeeigenen Homepage war die Zahl korrekt. (pia)

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