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Was die Anklage für die gröbsten Erb-Sünden hält

Winterthur – Seit Mitte Dezember steht fest, dass die Zürcher Staatsanwaltschaft Anklage im Fall Erb erheben wird. Jetzt wurden Details aus der Anklageschrift bekannt, die sich gegen Rolf Erb richtet, den ältesten Sohn des verstorbenen Gründers der Erb-Gruppe. Demnach verdiente Rolf Erb von 1998 bis 2003 als operativer Chef jährlich 1,1 bis 1,2 Millionen Franken, wie der «SonntagsBlick» berichtet. Sein Bruder Christian erhielt 500 000 Franken, Vater Hugo 1 Million. Ausserdem werfen die Staatsanwälte Rolf Erb vor, die Gläubiger um 37 Millionen gebracht zu haben, als er seinen Wohnsitz Schloss Eugensberg an seine Lebenspartnerin und die gemeinsamen Zwillinge überschrieb. Aus der Anklageschrift geht weiter hervor, wie stark Erb die Bilanzen geschönt haben soll, um trotz «grossmehrheitlicher Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit» neue Bankkredite zu erhalten. Die Autoherstellerin Mitsubishi soll Erb um 38 Millionen geprellt haben. Rolf Erb hat stets bestritten, etwas Strafbares getan zu haben. Es gilt die Unschuldsvermutung.(aba)

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