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Von Walter von Arburg und Thomas Bacher

Um Gewalttätigkeiten einzudämmen, will die Dübendorfer Polizei jetzt die Vormundschaftsorgane einschalten.

Von Walter von Arburg und Thomas Bacher Dübendorf – Die Dübendorfer Polizei richtet ihre Aufmerksamkeit verstärkt auf verhaltensauffällige Jugendliche. Beobachtet sie solche, erfasst sie deren Personalien und leitet sie konsequent an die Vormundschaftsorgane weiter. Diese klären bei einem Gespräch mit den Eltern der Jugendlichen die Situation und ordnen wenn nötig Massnahmen an. So sieht das jüngste Präventionsprojekt aus, das aus Gesprächen am runden Tisch hervorging. Die Gespräche waren die Folge von Bürgerprotesten gegen Jugendgewalt in diesem Sommer. Nach mehreren Vorfällen mit Jugendbanden hatten Anfang Juni 150 Personen auf dem Stadthausplatz gegen die ihrer Ansicht nach zunehmende Jugendgewalt demonstriert. Darauf berief die Stadt einen runden Tisch ein. An diesen setzten sich Elternvertreter, Politiker, Polizisten und Verwaltungsmitarbeiter. Ein erstes Resultat der Gespräche war die Präventionskampagne «Kei Gwalt» mit Plakaten und Internetforum. Die nun anlaufende Kampagne, die von der städtischen Sicherheitsabteilung zusammen mit Stadt- und Kantonspolizei getragen wird, steht unter dem Motto Früherkennung und Frühintervention. Laut dem Leiter der Dübendorfer Sicherheitsabteilung, Marco Strebel, ist das Projekt auf ein Jahr befristet. Danach wird es ausgewertet und die Lage neu beurteilt. «Wir sind sehr zufrieden, die Stadt unternimmt wirklich etwas», sagt Christa Riesen. Sie ist eine der drei Mütter, die nach den gewalttätigen Übergriffen der jugendlichen Schläger an die Öffentlichkeit gegangen sind. Sie sei überrascht, wie viele Personen an den Aktionen beteiligt seien. Auch seien die Schläger nicht mehr in Erscheinung getreten.

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