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Von Michelle Lorenz und Sarah Sidler

Von Michelle Lorenz und Sarah Sidler Eglisau – Hunderte von Ruderfans standen am Samstag in Eglisau an den Ufern des Rheins, um die Teilnehmer des härtesten Langstrecken-Ruderrennens der Schweiz anzufeuern. Trotz Temperaturen um null Grad starteten 27 von 35 gemeldeten Mannschaften aus dem In- und dem nahen Ausland. Besonders spektakulär war die Sicht auf den Fluss aus einer Gondel, die von der Regensdorfer Baufirma Keller und Hess eigens für den Anlass betrieben wurde. Sie bot eine einmalige Aussicht auf das Ruderspektakel sowie die Altstadt von Eglisau. Nicht mehr zu den jüngsten Teilnehmern gehörten die Männer des Ruderclubs Zürich. Sie kämpften in der Kategorie ab 27 Jahren – den Masters – um den Podestplatz. «Die Bedingungen heute waren ideal. Es hatte keinen Wind und keine Wellen», sagt Präsident Kay Hofmann. Man habe sogar vier Boote überholt. Die Kälte sei kein Problem für ihn und sein Team gewesen. «Wir haben alle eng anliegende Funktionswäsche getragen.» Zudem wurde viel gelacht bei den Zürcher Ruderern. «Ziehen, ziehen, Spannung, los», hörte man den Steuermann aus dem Ruderboot mit der Nummer 27 rufen. Seine Worte hallten weit auf dem sonst so ruhigen Rhein in Eglisau. Holländer und Deutsche vorn Neben warmer Kleidung waren es wohl auch die niederländischen Ruderinnen, die die Herzen der Männer erwärmten. «Sie sind lustig und fröhlich», so Hofmann. Die Frauen der niederländischen Nationalmannschaft siegten in ihrer Kategorie. Sie legten die Strecke von Ellikon am Rhein ins Zürcher Unterland in knapp 35 Minuten zurück. Bei den Männern durfte sich der Crefelder Ruderclub aus Deutschland am Siegercheck der Zürcher Kantonalbank in der Höhe von 2000 Franken erfreuen. Er brauchte knapp 32 Minuten ins Ziel.

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