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Vom Büro auf den Berg

Vom Büro im Tal zum Einsatz am Berg: Doris Kallen aus Kandersteg arbeitet im Sommer als Gehilfin in der SAC-Fründenhütte.

Doris Kallen (19) hat Anfang Juni ihre Lehre als Kauffrau bei Kandersteg Tourismus erfolgreich abgeschlossen. Für diesen Sommer hat sie nun ihren Bürojob vom Tal in die Gletscherwelt der Fründenhütte verlegt. Denn sie engagiert sich dort im Hüttenteam von Marc Schertenleib. «Die Beschäftigung hier oben dient mir als Überbrückung», sagt die Tourismusfachfrau. «Vom Herbst bis zum Frühjahr gehe ich dann nach Neuseeland. Bei der ausgewanderten Kandersteger Bergsteigerfamilie Daniel Martig erhalte ich Unterkunft. Nach diesem Abstecher werde ich aber wieder in die Tourismusbranche einsteigen.» Die Hüttenarbeit kennt Doris Kallen. Bereits als Zehnjährige hat sie als Hüttengehilfin gewirkt. «Und es begann damals eindrücklich», erinnert sie sich. «Es war im Juni 2000: Der damalige Bundespräsident Adolf Ogi kam mit der gesamten Landesregierung in die Fründenhütte. Sie haben hier oben die alpine Ruhe mit Blick auf die Berge und den Oeschinensee genossen.» Böcke statt Super PumaAm Besuchstag hielten sieben stolze Steinböcke auf der Gletschermoräne unterhalb der Hütte Mittagssiesta. «Genau dort sind im Jahr 2000 die zwei Super Pumas mit der Landesregierung gelandet. Auch ich fühle mich hier in dieser Bergwelt wohl», meint Doris Kallen. Internet und Fernsehen vermisse sie nicht. Man lese die Tageszeitungen – darunter auch den «Berner Oberländer» –, welche die Pfadiführer viermal pro Woche heraufbrächten. Dank des schönen Sommerwetters seien die Frequenzen gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Sie entfallen laut Auskunft des Sektionshüttenchefs Hansruedi Kallen auf je einen Drittel Pfadis, Alpinisten und Wanderer. Samuel RyterAufstieg ab Oeschinensee zur SAC-Fründenhütte (2562 m ü. M.) 2 Stunden. >

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