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«Van Damme – auch wegen des Körpers»

Fragebogen Diana Schwab, was ist Ihre grosse Leidenschaft neben dem Sport? Das Gastgewerbe. Als Tochter eines Wirteehepaars bin ich da hineingewachsen. Ich habe Servicefachangestellte gelernt, und im Hinterkopf habe ich schon, einmal etwas Eigenes aufzubauen. Was wären Sie geworden wenn nicht Profisportlerin? Ich bin nicht Profisportlerin, ich arbeite zu 50 Prozent in unserem Restaurant. Wenn ich nicht mit Karate im grösseren Stil angefangen hätte, hätte ich im Gastgewerbe mehr Gas gegeben. Was haben Sie im Sport gelernt, was Sie im normalen Leben nicht gelernt hätten? Respekt vor anderen zu haben. Ich bin auch einmal hässig im Sport, aber ich verliere den Respekt vor dem Gegenüber nicht. Und sicher habe ich ein selbstbewussteres Auftreten dank dem Sport. Welchen Sportanlass haben Sie zuletzt als Privatperson besucht? Keine Ahnung. Wer war der Held Ihrer Kindheit? Jean-Claude van Damme. Ich habe seine Filme geschaut, weil er auch Karate machte – und natürlich auch wegen seines Körpers (schmunzelt). Was haben Sie sich zuletzt geleistet? Mein Auto, das ist aber sechs Jahre her. Sonst gehen wir ab und zu gediegen mit Freunden und Familie essen, etwa nach einem gelungenen Wettkampf. Wie oft gehen Sie zum Coiffeur, und wie viel darf es kosten? Zweimal im Jahr, im Frühling und im Herbst. Wie viel es kostet, ist egal, sie machen ja auch einfach ihre Arbeit. Was ist Ihre liebste TV-Sendung? Ich schaue zu selten Fernsehen, um eine Lieblingssendung zu haben. Welches Menü haben Sie zuletzt gekocht? Ich werde viel bekocht im Restaurant. Aber vor etwa drei Wochen habe ich den Eltern ein Tatar zubereitet, weil sie mir bei der EM-Vorbereitung viel halfen. Was darf in Ihrem Kühlschrank nicht fehlen? Kalte Getränke. Für nach dem Training. Ihr Lieblingsort? «An der kleinen Aare», so heisst ein kleines Plätzli in Aarberg. Im Sommer bädele ich dort, im Frühling und Herbst mache ich beim Joggen Pause. Da finde ich immer meine Ruhe. Was würden Sie als Königin der Schweiz verändern? Die Kantone abschaffen. Das würde vieles vereinfachen. Ein Tag, den Sie nie vergessen? Als ich am 7. Mai in Kloten Europameisterin wurde. Ich hatte zuvor auf vieles verzichtet, in diesem Moment ging ein Traum in Erfüllung. Welchen Geruch mögen Sie? Eine Frühlingswiese mit Blumen ist ein richtiger Aufsteller. Da riecht es dann auch schon nach Sommer. Mit wem würden Sie gern einen Tag tauschen? Mit jemandem, der ganz viel Geld hat. Dann würde ich alles ausprobieren, den Europapark mieten, einen Wasserpark für mich oder uns allein haben, alles, was Spass macht. Ich würde 24 Stunden aufbleiben und alles geniessen. Sie unternehmen eine Zeitreise, wohin? Ans Ende der 70er- und die Anfänge der 80er-Jahre, wegen der Musik, der Autos, wegen des Films «Grease» vor allem. Das alles muss so viel Spass gemacht haben, das hätte ich auch miterleben wollen.Interview: Monica Schneider Die Karateka Diana Schwab gewann nach dreimal WM-Bronze jüngst in Kloten ihren ersten EM-Titel. Die 28-Jährige stammt aus Aarberg im Berner Seeland.

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