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Unfälle im Bahnhof Stadelhofen Kleine Unachtsamkeit mit grossen Folgen, TA vom 23. November

Unfälle im Bahnhof Stadelhofen Kleine Unachtsamkeit mit grossen Folgen, TA vom 23. November Viertes Gleis wäre wichtig. Gestern hat der Zürcher Kantonsrat mit grosser Zustimmung der Standesinitiative für den Bau des Brüttenertunnels (Bassersdorf-Winterthur) zugestimmt. Ob dieses Projekt dringend und notwendig ist, sei einmal dahingestellt. Zurzeit werden Millioneninvestitionen in die Überwerfung Hürlistein (Dietlikon-Effretikon) inklusive einem neuen elektronischen Stellwerk getätigt. Ein drittes Gleis von Effretikon nach Tössmühle würde wohl ebenfalls die gewünschte Kapazitätsvergrösserung erzielen. Am Dienstagmorgen hat sich wieder einmal gezeigt, dass die Infrastruktur im und um den Bahnhof Zürich-Stadelhofen am absoluten Limit ist. Gibt es eine «kleine» Störung auf einem der drei Gleise, so ist das ganze Zürcher S-Bahn-Netz aus den Fugen und weiträumig gestört. Genau deshalb wäre es zielführend, an diesem – gemessen an den Passagieren – drittgrössten Bahnhof der Schweiz, Kapazitätserweiterungen, sowie Erhöhungen der Sicherheit, Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und nicht zuletzt eine Verbesserung der Instandhaltbarkeit vorzunehmen. Es wäre dringend notwendig, das vierte Bahnhofsgleis bergseitig zu planen und zu bauen – mit anschliessendem zweiten Einspurtunnel Richtung Zürich-Tiefenbrunnen. So könnten später einmal die S-Bahnen der Linien S 6, S 7, S 16 und mit der vierten Teilergänzung ab 2018 die S 20 sowie Güterzüge diese Gleise benutzen. Im Störungsfall auf Gleis 1 oder bei Verspätungen könnten die Goldküsten-Züge in beiden Richtungen auf der neuen Tunnelstrecke verkehren. Die Fahrplanstabilität würde auf dem gesamten S-Bahn-Netz in Zürich markant verbessert. Nach dem Unfall stellt sich ausserdem die Frage, ob jetzt auch bei den Perrons Pfosten eingebaut werden müssen, wie seit Jahren vor den Bijouterie-Läden, damit keine Fahrzeuge in die Schaufenster oder wie im Falle eines Bahnhofs auf die Gleise fahren können. Strassenfahrzeuge haben auf den Personenperrons nun wirklich nichts verloren. Andreas Kopp, Meilen «Im Störungsfall auf Gleis 1 oder bei Verspätungen könnten die Züge auf der neuen Strecke auf Gleis 4 verkehren.»

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