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Thalwiler Konsummeile wird zur Kulturstrasse

An den Kulturtagen Thalwil wird die Gotthardstrasse in diesem Sommer zum «Zwischenraum» von Kultur und Gewerbe.

Von Arthur Schäppi Thalwil – Musik, Literatur, Film, Theater und bildende Kunst – ein wahres Kaleidoskop von kulturellen Anlässen und Aktionen erwartet die Besucher der Kulturtage Thalwil 11 vom 17. Juni bis 2. Juli. «Zwischenräume» lautet das Motto. Und erstmals findet der Grossanlass mit über 700 Akteuren in enger Partnerschaft mit dem örtlichen Gewerbe statt. Noch sind nicht alle organisatorischen und inhaltlichen Fragen im Detail geklärt. Aldo Caviezel, Leiter der Thalwiler Fachstelle Kultur, und Urs Amstutz, Künstlerischer Leiter der Kulturtage, haben am Samstag am Kulturstamm des Vereins Kultur Thalwil aber schon mal über die thematischen und örtlichen Schwerpunkte der kommenden Kulturtage informiert.Dank einer engen Kooperation mit den Detaillisten vom Handwerk- und Gewerbeverein (HGV) soll die Gotthardstrasse während des Grossanlasses für einmal nicht nur Konsum-, sondern auch Kulturmeile sein. In und vor den Geschäften werden dort während der gesamten Kulturtage rund zwei Dutzend Installationen von Thalwiler Künstlern zu sehen sein und sollen auch Kunstführungen und andere Anlässe stattfinden.Am Sonntag, 19. Juni, wird die Gotthardstrasse zudem zur riesigen Freiluftbühne für Strassenartisten, Gaukler, Musikanten und Aktionskünstler. Für dieses Kulturspektakel mit gleichzeitigem Sonntagsverkauf wird die Gotthardstrasse ab 12 Uhr gesperrt. Immer wieder überraschende kulturelle Häppchen und Happen werden Besuchern und Passanten im Schiffwartehäuschen am See, das zum «Kunscht Kafi Am Steg» umfunktioniert wird, serviert. Mit ihren Werken buchstäblich «Zwischenräume» und Gastrecht finden sechs Thalwiler Künstler im Ortsmuseum und im Garten davor. Im Kulturlabor geben Vereine Einblick in ihre Aktivitäten, und es werden Kurzfilme gezeigt. Auf der Bühne am Postplatz spielen das Kammerorchester Thalwil und Jills Cocktailband. Diverse Anlässe richten sich an Kinder und Jugendliche. Gegenseitiges Lob «Wir haben bei den Detaillisten eine sehr grosse Bereitschaft zur Zusammenarbeit gespürt», sagt Aldo Caviezel zum Schulterschluss mit dem Gewerbe. «Wir wurden praktisch von allem Anfang an in die Planungen einbezogen», lobt umgekehrt der HGV-Präsident Reinhold Meuwly und spricht von einer Win-win-Situation: «Die Geschäfte an der Gotthardstrasse bieten den Kulturtagen Gastrecht, und die Kulturtage bringen dafür den Geschäften zusätzliche Kunden.»

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