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t0d im zug

theater Ein Ausflug ins Theater Winterthur könnte sich diese Woche mal wieder lohnen. Zurzeit ist dort nämlich ein erwähnenswerter Ungar am Werk: Viktor Bodó, auch genannt «Meister der Zauberformel», «Regie-Bildstürmer» oder «Unruhestifter». Die Turbulenzen, die der Regisseur mit seinen detailreichen, bunten, witzigen und bilderstarken Inszenierungen im Theaterbusiness auslöst, sind durchaus positiv: Mit seiner Inszenierung des Handke-Stücks «Stunde, da wir nichts voneinander wussten» wurde der 33-Jährige letztes Jahr an das Berliner Theatertreffen eingeladen &endash dem prestigeträchtigsten Festival des deutschsprachigen Bühnengeschäfts. In Winterthur verarbeitet Bodó mit seiner Truppe Szputnyik Shipping Company und dem Ensemble des Staatstheaters Mainz nun Agatha Christies Krimi «Mord im Orient-Express» zu einer Bestandesaufnahme des heutigen Europa. Die Chance ist gross, dass diese ebenso tiefsinnig wie vergnüglich ausfällt. (coc) Regie-Shootingstar Viktor Bodó, ein Ungar mit Unruhepotenzial. Bis 7.10. Do (Premiere), Fr, Sa 19.30 Uhr Eintritt 20 &endash 60 Franken

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