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SVP-Chef Joder will von der BDP nichts wissen

Die Wirtschaftsverbände wollen die bürgerlichen Kräfte für die Regierungsratswahlen 2010 bündeln. Die SVP macht Vorbehalte.

«Unser Ziel ist klar: Bei den Wahlen 2010 wollen wird die bürgerliche Mehrheit im Regierungsrat zurückerobern», betont Christoph Erb, Direktor der Berner KMU. Dieses Ziel visiert er zusammen mit dem Handels- und Industrieverein des Kantons Bern, dem Arbeitgeberverband, dem Hauseigentümerverband und der Lobag an. «Wir überlegen uns, ob wir mit eigenen Mitteln ein Wahlkomitee für die bürgerlichen fünf Kandidaten gründen sollen», sagt Erb, beschlossen sei aber noch nichts. Die Bürgerlichen hätten nur eine Wahlchance, wenn sie gemeinsam kämpfen würden. Wohl weiss der frühere FDP-Grossrat, dass nach der Abspaltung der BDP von der SVP «gewisse Ressentiments und offene Wunden» vorhanden seien. Doch Erbs Forderung ist klar: «Die Bürgerlichen müssen über diesem Konflikt stehen.» FDP will mit SVP und BDP Mit dieser Forderung stimmt FDP-Kantonalpräsident Johannes Matyassy überein: «Wir haben bereits Farbe bekannt für die drei Regierungsratskandidaten von SVP und BDP». Allerdings knüpft Matyassy diese Zusage an die Zustimmung der Delegiertenversammlungen von SVP und BDP. Die FDP-Delegierten haben dieser Marschrichtung zugestimmt. BDP-Kantonalpräsidentin Beatrice Simon erkennt keine Schwierigkeiten, die Delegierten ihrer Partei für die gegenseitige bürgerliche Unterstützung zu gewinnen. SVP unterstützt BDP nicht Etwas anders sieht es bei der SVP des Kantons Bern aus. «Dass die SVP die BDP-Kandidatin unterstützt, wird kaum ein Thema sein. Die BDP hat sich von der SVP getrennt und steht jetzt in Konkurrenz zur SVP», hält Parteipräsident Rudolf Joder unmissverständlich fest. Die bürgerliche Wende sei schliesslich auch ohne die BDP herbeizuführen: «Die bürgerliche Mehrheit im Regierungsrat ist schon mit zwei SVP- und zwei FDP-Sitzen zu erreichen.» Folglich werde die Parteileitung der SVP-Delegiertenversammlung vom 27.Oktober die Unterstützung der beiden FDP-Kandidaten vorschlagen. Dies, weil die FDP der Unterstützung der beiden SVP-Kandidaten bereits zugestimmt hätten. Urs Egli>

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