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Starbugs: Lachen statt staunen

In der Zirkuszauberwelt

Mit ihrer coolen, unverbrauchten Art und ihrer köstlichen Pantomime bezirzten die Starbugs das Knie-Publikum in der ganzen Schweiz. Nun erwartet das erfolgreiche Trio eine Serie Heimspiele: Ab Donnerstag gastiert der Circus Knie auf der Berner Allmend. Und da gilt es Bekannte, Freunde und Schulkameraden zu begeistern. Gestern bereits präsentierten sich die Starbugs spielerisch den Journalisten und Fotografen, die zur Knie-Pressekonferenz im «Du Théâtre» erschienen sind. Start als BreakdancerNein, Artisten zu werden, davon haben die drei Berner als Buben nicht einmal geträumt. «Damals war meine Bewunderung für die Stars im Circus Knie viel zu gross», erinnert sich Martin «Tinu» Burtscher. Die langjährigen Freunde, die heute noch alle drei in der Stadt Bern wohnen, übten sich zuerst im Breakdance. Doch die Konkurrenz war gross. «Und die Leute wollten nicht staunen», mussten die drei Berner erfahren. «Also sollen sie lachen», entschieden sie, und dies wurde ihr Erfolgsrezept. Innert ein paar Wochen, die sie 2008 beim Circus Knie verbrachten, hatten sie ihren Vertrag für diese Saison im Sack. Mit ihrem jugendlichem Übermut bringen sie frischen Wind in die Manege. Gentleman-JongleurEin alter Fuchs hingegen ist der Gentlemanjongleur Kris Kremo. Der Star der grössten Variétés in Paris und der fabelhaftesten Shows in Las Vegas ist seit neun Jahren erstmals wieder mit dem Circus Knie auf Tournee. Der Schweizer und USA-Bürger stammt aus einer berühmten Künstlerfamilie. Er beeindruckte mit seiner Jonglage die Königin von England und den König von Schweden sowie Gorbatschow, dank dem er seine Frau Yelena Larkina kennen lernte. Die russische Künstlerin glänzt beim Knie mit ihrer Hula-Hoop-Show. Auch die Kinder des Künstlerpaars sind auf der Tournee dabei und sprechen bereits Deutsch, Russisch und Englisch. Und finden dies, wie ihr Vater sagt, «ganz normal».Hundert TiereFünfzehn Nationalitäten sind unter den zweihundert Knie-Mitarbeitern vertreten. Und selbstverständlich sind wieder die herrlichen Hengste mit Fredy Knie, Geraldine, Katharina und Mary-José und die asiatischen Elefanten mit Franco Knie mit von der Partie. Alles in Allem hundert Tiere. In Bern kann Knie auch ein Jubiläum feiern. 1919, also genau vor neunzig Jahren, konnte die Familie Knie, die bis dahin im Freien aufgetreten war, in Bern ihr erstes Zelt einweihen. Silvia Pfenniger>

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