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Spannung im Baseball-Playoff

Die Challengers haben sich in extremis den letzten Playoff-Platz gesichert, und auch tags darauf Qualifikationssieger Therwil besiegt. Embrach hat das Saisonende abgewendet.

Von René Hauri Die Ausgangslage hätte spannender kaum sein können. Die Zürich Challengers mussten gegen den klaren Qualifikationssieger und Favoriten Therwil Flyers im letzten Spiel vor dem Playoff am Samstag gewinnen, um in den Halbfinal einzuziehen. Stadtrivale Barracudas hatte bereits vorgelegt und wies zwei Punkte Vorsprung auf die fünftplatzierten Challengers auf. Doch diese bewiesen starke Nerven. Früh gingen sie auf fremdem Terrain 4:1 in Führung. Die Baselbieter kamen danach allerdings stärker auf, drehten die Partie, nach sieben Innings stand es 6:6. Mit einem Homerun in der Schlussphase zogen die Gäste auf 8:6 davon und sicherten sich den Einzug ins Playoff (best of 5) in extremis. «Es ging für die Flyers zwar um nichts mehr. Aber sie haben das Spiel nicht auf die leichte Schulter genommen», sagt Challengers’ Vizepräsident Serge Kuenzler und ergänzt: «Aber wir können jeweils unsere beste Leistung abrufen, wenn es um alles geht und wir mit dem Rücken zur Wand stehen. Unter Druck zu sein, liegt uns offenbar.» Bereits tags darauf trafen die Zürcher auf dem heimischen Heerenschürli im ersten Playoff-Spiel auf denselben Gegner. Und erneut entwickelte sich die Partie äusserst ausgeglichen, oder wie Kuenzler sagt: «Es war ein Drama hoch sieben.» Vor dem letzten Inning stand es 4:4, die Basler machten einen Run, erhöhten auf 5:4. Dann war die Reihe am Team aus der Limmatstadt. Dieses nutzte seine Chance und entschied das Duell mit 6:5 für sich. «Es ist schon überraschend, dass wir Therwil gleich zweimal schlagen konnten», sagt Kuenzler. Am Samstag und eine Woche darauf treten die Challengers auswärts an. Kuenzler ist zuversichtlich, dass der Aufwärtstrend anhält: «Das Selbstvertrauen ist jetzt da. Im Playoff ist alles möglich.» Bereits ihre vierte Partie im anderen Halbfinal bestritten gestern die Embrach Mustangs. Und sie konnten das drohende Saisonende nach der 6:7-Niederlage vom Samstag gegen die Bern Cardinals noch abwenden. Mit ihrem 7:5-Sieg schafften sie den Ausgleich in der Serie (2:2). Damit kommt es am Samstag auf der Berner Allmend zum entscheidenden Spiel um den Einzug in den Final.

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