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Sorgen im Kanton Zürich Verlegung nach Dübendorf befürchtet

Die Trainingspläne der Luftwaffe machen auch Fluglärmgegnern in Zürich Sorge. Wenn die Armee mit ihren PC-21 regelmässig über dem Speer trainiere, werde wohl schon bald auch der Wunsch kommen, die Flugzeuge von Sitten und Emmen auf den Flugplatz Dübendorf zu verlegen, fürchtet Marlies Bänziger, grüne Nationalrätin und Präsidentin des Schutzverbandes gegen Flugemissionen. Schliesslich sei es ökologischer Blödsinn, etwa von Sitten bis zum Walensee zu fliegen, nur um dort zu trainieren. Eine solche Verlegung will Bänziger aber auch aus anderen Gründen verhindern: Aus dem Flugplatz Dübendorf soll dereinst ein Innovationspark werden, so, wie es die Zürcher Regierung und auch das eidgenössische Parlament erwägen. «Es droht ein Konflikt zwischen der Zivilgesellschaft sowie dem Verteidigungsdepartement und den Aviatikkreisen», sagt Bänziger. Bei der Luftwaffe relativiert man indes diese Befürchtungen. Zumindest vorderhand gebe es für die PC-21 keine Umsiedlungspläne, sagt Luftwaffe-Sprecher Laurent Savary. Allerdings sei nicht auszuschliessen, dass während der Trainings auch einmal eine oder zwei Maschinen in Dübendorf landen werden. (fri)

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