Zum Hauptinhalt springen

SFL: Neue Spitze und zusätzliches Lizenzverfahren

Der Winterthurer Heinrich Schifferle wird heute Präsident der Swiss Football League.

Die Generalversammlung der Swiss Football League bestimmt heute den Präsidenten des Ligakomitees für die kommenden drei Jahre. Dabei steht der Wahl von Heinrich Schifferle durch die Vertreter der Super- und Challenge-League-Klubs kaum etwas im Weg. Der 58-jährige Vizepräsident des FC Winterthur ist der einzige Kandidat für die Nachfolge des abtretenden Thomas Grimm. Schifferle gehört dem Komitee, das den Kurs der Liga wesentlich bestimmt, seit 1999 an, seit 2003 ist er Finanzchef. Steigt Winterthur in dieser Saison aus der Challenge League ab, müsste Schifferle nach 12 Monaten im Amt bestätigt werden. Neben der Wahl des Präsidenten wird die Generalversammlung auch die übrigen Komiteemitglieder bestellen. Von den neun Bisherigen treten neben Grimm (YB) auch Alexandre Rey (vormals Xamax) und Aniello Fontana (Schaffhausen) zurück. Ancillo Canepa (FCZ), Roger Bigger (Wil), Giancarlo Dazio (Bellinzona), Jean-Claude Donzé (Sion) und Peter Stadelmann (St. Gallen) lassen sich bestätigen. Nachrücken werden Bernhard Heusler (FCB), Ilja Kaenzig (YB) und Walter Stierli (Luzern). Der Pyro-Antrag von GC Um zukünftig Fälle wie Xamax mit Bulat Tschagajew zu verhindern, wird die Generalversammlung zudem ein spezielles Lizenzverfahren für Klubs einführen, die ihren Besitzer wechseln. Ausserdem stimmt sie darüber ab, ob Vaduz auch nach der laufenden Saison einen Platz im Schweizer Spitzenfussball haben soll. Und sie befindet über einen Antrag von Roland Leutwiler. Der GC-Präsident verlangt, dass Spiele sofort abgebrochen werden, wenn auf den Rängen Pyros gezündet werden. Er wird mit seinem Vorstoss kaum Chancen haben. (ukä.)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch